Jim Carrey zeichnet Melania Trump und bekommt Ärger

Moritz Piehler
·Freier Autor
·Lesedauer: 2 Min.
Gut gelaunt nach Florida: Melania Trump wirkte bei der Landung in ihrem neuen Domizil recht aufgeräumt. (Bild: Noam Galai/Getty Images)
Gut gelaunt nach Florida: Melania Trump wirkte bei der Landung in ihrem neuen Domizil recht aufgeräumt. (Bild: Noam Galai/Getty Images)

US-Comedian Jim Carrey hat sich über die scheidende First Lady Melania Trump lustig gemacht und sich damit ordentlich Online-Ärger eingehandelt.

Zur Amtseinführung von Joe Biden und Kamal Harris postete Carrey ein selbstgezeichnetes Kunstwerk. Das Porträt zeigt eine nicht sehr schmeichelhafte Karikatur der ehemaligen First Lady Melania Trump. Dazu schrieb der Comedian: ““Oh... und auf wiedersehen schlechteste First Lady. Ich hoffe, die Alimente finanzieren dein Leben im seichten Wasser. Danke für nichts.”

Der Hollywoodstar, der hierzulande hauptsächlich durch seine 90er Jahre Blockbuster wie “Die Maske” und “Die Truman Show” bekannt geworden ist, hat sich in den letzten Jahren zu einem etwas schrulligen Künstler entwickelt. Mit seinen politischen Meinungen hält er sich dabei nicht zurück. Nach den Angriffen auf das Kapitol am 7. Januar hatte Carrey bereits eine Skizze von Donald Trump als Killerclown gepostet. Zuletzt spielte er allerdings eine Karikatur von dessen Konkurrenten Joe Biden in der beliebten Comedy-Sendung “Saturday Night Life”.

Sexismus- und Mobbing-Vorwürfe

Doch seine Melania-Kreation kam nicht bei allen Usern gut an. Obwohl sich auch über 32.000 Likes unter dem Bild sammelten, fanden viele, der Komiker sei diesmal zu weit gegangen. Manchen warfen ihm sogar vor, sexistisch zu sein und Melania zu mobben. Es sei “absolut abstoßend” sich derart über eine First Lady zu mokieren, die ihren Job mit “Anstand und Würde” absolviert habe, schrieb eine Userin in den Twitter-Kommentaren. “Ich hatte dich immer für cool gehalten,” kommentierte ein weiterer User. “Jetzt zeigst du dich rachsüchtig mit so einem Bild. Bei anderen würde das sexistisch und misogyn genannt werden. So eine Scheinheiligkeit!” Ein anderer Kommentator fand schlicht: “Lass gut sein, Jimmy, Du hast doch dein Ziel erreicht. Jetzt widme dich wieder etwas Positivem.”

Tatsächlich gehört Melania Trump zu den unbeliebtesten First Ladys in der Geschichte der USA und das nicht erst, seitdem sie sich despektierlich über Weihnachten geäußert hatte. Es wird viel darüber spekuliert, ob die Ehe der Trumps über die Amtszeit im Weißen Haus hinaus bestehen wird. Unbestritten ist, dass Melania wie befreit wirkte, als sie in Florida aus dem Flieger stieg und ihren allerletzten Auftritt als First Lady hinter sich gebracht hatte.

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