Junger Bär bricht in Toilette ein – Polizei startet geniale Hilfsaktion

Ein junger Schwarzbär hat sich in die Toilette eines Restaurants im US-Bundesstaat Montana verirrt. Um für Verwüstung zu sorgen, oder jemandem Schaden zu zufügen, war das Tier jedoch zu müde und legte sich kurzerhand schlafen.

Um für Verwüstung zu sorgen war der junge Schwarzbär zu müde. (Bild: Screenshot: Buck's T-4 Lodge / Facebook)

In Buck's T-4 Lodge & Restaurant ist jeder willkommen. Die Hütte in den Bergen von Montana ist der perfekte Ort, um sich zurückzuziehen und zu erholen. Davon hat offenbar auch ein junger Schwarzbär Wind bekommen und stattete der Herberge überraschend einen Besuch ab.

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Das Jungtier stieg offenbar durch das gekippte Fenster der Toilette in das Haus ein. Als der Inhaber des Restaurants, David O'Connor, auf den ungewöhnlichen Gast aufmerksam wurde, verständigte er umgehend die zuständigen Behörden.


Förster rufen Bären via Face-Time an

Eine wirkliche Gefahr sei jedoch nicht von dem Bären ausgegangen, wie O’Connor der “Washington Post” mitteilte, da das Tier glücklicherweise nicht auf die Idee kam, die Türe zur Lobby aufzustoßen.

Um den Abtransport des Eindringlings möglichst reibungslos zu gestalten, platzierten die Förster von Montana Fish, Wildlife & Parks bei ihrem Eintreffen ein Handy auf der Toilette. Mit dessen Hilfe überwachten sie den Bär via Video-Anruf von Face-Time.

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Und siehe da: Aufgewühlt durch den Trubel wurde der kleine Kauz immer müder – bis er sich schließlich für ein Schläfchen auf der Waschbecken-Kommode niederlegte. Die Männer nutzten die Chance und betäubten das Tier mit einem Geschoss, um ihn ohne Zwischenfälle in die Wildnis entlassen zu können.

Der kleine Bär sei nicht der erste tierische Besucher der Herberge gewesen, sagte O’Connor gegenüber der “Washington Post”. Elche, Hirsche und Rehe hätten sich schon öfter einmal blicken lassen, Bären würden sich dagegen selten in die Nähe der Lodge trauen.

Bleibt zu hoffen, dass das auch in Zukunft so bleibt. Denn so knuddlig der kleine Bär auch aussieht, als Stammgast möchte ihn wahrscheinlich niemand haben.

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