Werbung

König Charles engagiert sich für Lebensmittel-Tafeln

Im Vereinigten Königreich leiden laut einem Bericht 4,7 Millionen Menschen an Lebensmittelarmut. König Charles unterstützt ein Projekt zur Hilfe für Bedürftige.

König Charles III. setzt sich schon lange für ökologische Landwirtschaft ein, nun engagiert er sich auch gegen Lebensmittelverschwendung. (Bild: Russell Cheyne / PA Wire / dpa)
König Charles III. setzt sich schon lange für ökologische Landwirtschaft ein, nun engagiert er sich auch gegen Lebensmittelverschwendung. (Bild: Russell Cheyne / PA Wire / dpa)

König Charles III. (74) beteiligt sich einem Bericht zufolge selbst am Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. Wie die Zeitung «Telegraph» am Montag schrieb, besteht der Monarch darauf, dass er und Ehefrau Königin Camilla (75) zum Tee jeden Tag ein Stück vom selben Kuchen bekommen, bis er aufgegessen ist.

König Charles mag es fruchtig

Charles bevorzugt demnach Obstkuchen - im Gegensatz zu seiner Mutter Queen Elizabeth II., die Chocolate Biscuit Cake (in Deutschland unter anderem als Kalter Hund bekannt) bevorzugte.

Beim Jubiläum eines Netzwerkes innovativer Landwirte durfte König Charles schon mal das Tortenanschneiden üben. (Bild: Arthur Edwards/Pool via REUTERS)
Beim Jubiläum eines Netzwerkes innovativer Landwirte durfte König Charles schon mal das Tortenanschneiden üben. (Bild: Arthur Edwards/Pool via REUTERS)

Anlässlich seines bevorstehenden 75. Geburtstags am 14. November hat der König die Initiative Coronation Food Project angekündigt, die sich gegen Lebensmittelarmut sowie -verschwendung einsetzen soll. Dabei werden zunächst acht Zentren gegründet, in denen Lebensmittel an Tafeln und Wohltätigkeitsorganisationen umverteilt werden können.

Schätzungen zufolge werden im Vereinigten Königreich jedes Jahr rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt, von denen drei Viertel noch essbar wären. Hingegen leben 4,7 Millionen Menschen in Lebensmittelarmut, wie ein Parlamentsbericht ergeben hatte.

Im Video: So krempelt König Charles III. das "Familienunternehmen" um