Kein Pelz mehr bei Gucci: Nerz & Chinchilla sind nicht länger „zeitgemäß“

Leticia Menke

Alle Tierfreunde haben Grund zur Freude. Denn endlich verzichtet auch das italienische Luxus-Modehaus Gucci auf Pelz. So verkündete Marco Bizarri, CEO der Megamarke, dass ab 2018 kein Tierfell mehr verwendet wird. Zudem werde der Konzern der Fur Free Alliance beitreten, die sich für Alternativen zur Pelzverarbeitung in der Modebranche einsetzt.

Und das, obwohl Gucci sein Comeback unter anderem den ikonischen Slippern mit Fellbesatz zu verdanken hat. Doch Gucci-Chef Bizarri erklärte gegenüber dem Portal Business of Fashion, dass er Pelz nicht mehr zeitgemäß findet: „Man kann auch ohne den Einsatz von Pelz kreative Designs verwirklichen.“ Deswegen soll Pelz zukünftig durch Fake-Fur, Wolle und neue, innovative Materialien ersetzt werden.

Gucci ist nicht das erste Label, das einen wichtigen Schritt in Richtung pelzfreie Zukunft geht. Renommierte Marken wie Tommy Hilfiger, Stella McCartney, Giorgio Armani und die Plattform Net-A-Porter verzichten schon seit längerem auf Pelz. Doch löst Gucci, seitdem Alessandro Michele Chefdesigner ist, einen Mega-Hype aus. Scheint also nicht unwahrscheinlich, dass demnächst viele weitere Marken folgen.

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