Keine Panik: Was es mit den "Tierchen" im Sichtfeld auf sich hat

Antonie Hänel
Freie Autorin

Beim Blick auf eine helle Fläche entstehen manchmal halbdurchsichtige Punkte oder Fäden vor dem Auge, die viele Menschen irritieren. Aber die “Glaskörperflocken” sind in den meisten Fällen kein Grund zur Beunruhigung.

Beim Blick auf eine helle Fläche entstehen kleine "Tierchen" vor dem Auge - das ist völlig normal. (Bild: Getty Images)

Halbdurchsichtige Flecken vor dem Auge sind kein Grund zur Panik. Die sogenannten “Glaskörperflocken”, die in Form von Punkten oder Fäden auftreten, sind Gewebepartikel, die im Glaskörper in der Mitte des Auges schwimmen.

Die Pupille “stellt scharf”

Vorhanden sind diese Partikel, bei denen es sich meistens um Proteinklümpchen oder Blutkörperchen handelt, immer. Auffällig werden sie aber erst beim Blick auf eine helle, einfarbige Fläche.

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Der Grund: Wie bei kleineren Blenden eines Kameraobjektivs verengt sich die Pupille beim Blick auf eine helle Fläche. Dadurch werden auch kleine Objekte – wie diese Partikel – kurzzeitig “scharf gestellt” und tauchen im Sichtfeld auf.

Wann Sie zum Arzt müssen

Bei den Flocken handelt es sich also keineswegs um Bakterien oder Fremdkörper im Auge. Erst wenn sich die “Tierchen” dauerhaft nicht auflösen oder auch bei schlechten Lichtbedingungen zu sehen sind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

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