Kerzen: So kannst du die Qualität erkennen

Wenn die Tage kürzer und die Nächte dunkler und kälter werden, flackern in Schlaf- und Wohnzimmern überall kleine Lichter auf: Winterzeit ist Kerzenzeit! Doch worauf muss man beim Kauf der Stimmungsmacher achten?

Die Qualität von Kerzen kannst du an unterschiedlichen Merkmalen erkennen. (Bild: Getty Images)

Große, kleine, schmale, dicke, weiße oder bunte: das Angebot an Kerzen kann sich sehen lassen. Supermärkte, Drogerien, Deko-Geschäfte und Teeläden, manchmal sogar Cafés bieten die klassischen Licht- und Wärmespender in ihrem Sortiment an. Doch nicht alle haben dieselbe Qualität.

Daran erkennt man die Qualität von Kerzen

Die meisten Kerzen werden aus Hartparaffin produziert, einer Substanz, die als Nebenprodukt beim Raffinieren von Erdöl entsteht. In seltenen Fällen werden sie aber auch aus Stearin hergestellt, das überwiegend aus pflanzlichen Rohstoffen wie Palmöl gewonnen wird. Am teuersten sind Kerzen aus Bienenwachs, das nur begrenzt verfügbar ist.

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Über die Qualität der Kerze gibt zum Beispiel das RAL-Gütezeichen Aufschluss. Damit werden Produkte versehen, die mit Blick auf hochwertige Rohstoffe sowie raucharmes und tropffreies Abbrennen geprüft wurden. Ein weiterer Hinweis ist das Gewicht einer Kerze: schwerere Kerzen sollten länger brennen, allerdings sind auch die Stärke des Dochts und die Größe der Flamme ausschlaggebend.

So kannst du die Lebensdauer deiner Kerzen verlängern

Damit du dich möglichst lange an deinen Kerzen erfreuen kannst, solltest du den Docht regelmäßig nachstutzen. So lässt sich verhindern, dass der Docht in das Wachs kippt und darin erhärtet. Denn dann lässt sich die Kerze nur noch mühsam (durch vorheriges Anwärmen des Dochtbereiches mit Feuerzeug oder Streichholz) anzünden oder gar nicht mehr.

Die meisten Kerzen brennen nach unten hin weg, sodass eine Art Krater entsteht. Es empfiehlt sich, den Wachsrand mit einem heißen Messer oder im halbweichen Zustand zu kürzen, da sonst beim Anzünden des Dochtes eine erhöhte Verbrennungsgefahr besteht. Ebenso solltest du die Flamme gut vor Zugluft schützen, da die Kerze sonst womöglich ungleichmäßig abbrennt.

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Wenn du die Kerze lange brennen lassen hast, lüfte vorsichtshalber den Raum, insbesondere vor dem Schlafengehen. Zwar werden beim Abbrennen von Kerzen nur kleine Mengen von Schadstoffen freigesetzt, aber eine möglichst sauerstoffhaltige Luft in der Wohnung ist dennoch wünschenswert – vor allem im Schlafzimmer.

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