„Kleinliche“ Brautjungfer stellt ihre Dienste in Rechnung

Die Braut vermieste vielen ihrer Gäste den Ausflug. Foto: Getty

Nach einem „unerträglichen“ Wochenende zum Junggesellinnenabschied hat eine wütende Brautjungfer der Braut ihre Dienste in Rechnung gestellt und die Leute finden das absolut nachvollziehbar.

Die Frau, deren Name nicht bekannt ist, teilte einen Screenshot ihrer Rechnung auf Facebook und begründete ihre Tat damit, dass die Braut „sich die ganze Zeit wie eine totale Brautzilla verhalten hatte“.

Sie erklärte, die Braut „hätte das Wochenende einfach unerträglich gemacht“ und es mit „ihrer selbstsüchtigen Einstellung und ihren materialistischen Ansichten“ ruiniert.

Sieht ganz so aus, als würde diese Brautjungfer nicht mehr zur Hochzeit gehen. Foto: Getty

„Sie war schlecht drauf, jede Kleinigkeit störte sie, sie beschwerte sich über ihre schmerzenden Schuhe, sie flippte wegen jeder Kleinigkeit aus“, schrieb der verärgerte Gast.

„Als ich ihr erzählte, dass wir alle viel Geld ausgegeben hatten, um hier zu sein, brachte das das Fass zum Überlaufen. Ich hatte zwei kleinen Kinder zu Hause gelassen, um dabei zu sein.“

Die Braut setzte dem entgegen, sie hätte auch ihren Verlobten und ihren Hund zu Hause lassen müssen. Und dann brach sie den Ausflug um 3 Uhr morgens einfach ab und ließ ihre Freundinnen in einem anderen Staat zurück.

„Da ich nicht mehr zur Hochzeit gehen werde bzw. eingeladen bin, habe ich ihr eine Rechnung geschickt“, sagte sie abschließend.

Auf der besagten Rechnung stehen Dinge wie „Zeitaufwand für Planung, Organisation, Dekoration für Junggesellinnenabschied“, „zwei Taxifahrten“ und „I Do Sonnenbrille“. Insgesamt belaufen sich die aufgeführten Ausgaben auf 1,621 AUD (978 €)

Die Brautjungfer schickte der angehenden Braut diese Rechnung. Foto: Facebook

Auch eine Gebühr für “angehende Braut ruiniert allen mit ihrer miserable Laune, egoistischen und materialistischen Ansichten das Wochenende – Unbezahlbar“ findet sich auf der Rechnung.

Auch wenn diese Reaktion kleinlich erscheinen mag, fanden sie viele Leute richtig gut und nannten die Brautjungfer „legendär“.

„Das ist kleinlich und ICH LIEBE es“, schrieb jemand.

„Das ist Kleinlichkeit auf einem Niveau, das ich nur anstreben kann“, schrieb jemand anderes.

„Ich träume davon, so kleinlich zu sein”, stimmte eine weitere Person zu.

Ein paar Nutzer meinten, seinen Hund zurückzulassen könne man sehr wohl mit dem Zurücklassen eines Kindes gleichsetzen – stimmten jedoch trotzdem zu, dass das Verhalten der Braut ungeheuerlich war.

Manche fanden, diese Idee könnte für die Zukunft durchaus von Nutzen sein.

Kristine Tarbert