Nach Konzert-Tragödie: Travis Scott von zwei Sicherheitsleuten des Astroworld Festivals verklagt

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Nach Konzert-Tragödie: Travis Scott von zwei Sicherheitsleuten des Astroworld Festivals verklagt

Zehn Menschen starben und hunderte weitere wurden verletzt, als es während Travis Scotts (30, 'Sicko Mode') Headliner-Set auf dem Festival im NRG Park in Houston, Texas, Anfang des Monats zu einer Massenpanik kam. Der Rapper sah sich nach dem Vorfall mit mehr als 150 Klagen konfrontiert, und am Montag fügte das Onkel- und Neffen-Duo Samuel und Jackson Bush seine Klage hinzu.

Unzureichende Vorbereitung der Security

Laut 'Rolling Stone' behaupten die beiden Security-Männer, sie seien verletzt worden, als sie versuchten, Konzertbesuchern zu helfen, die in die Massenflucht geraten waren. Samuel erklärte, er sei mehrfach niedergetrampelt worden und habe sich am Rücken verletzt, während Jackson an der Schulter verletzt wurde.

Sie warfen auch den Verantwortlichen der verantwortlichen Sicherheitsfirma AJ Melino & Associates vor, die Security-Männer nicht angemessen vorbereitet zu haben. Angeblich hätten sie keine Schulung und kaum Anweisungen erhalten, bevor sie ihre Schichten antraten. "Uns wurde hauptsächlich gesagt, wo wir stehen sollen, dass wir niemanden hereinlassen sollen, dass wir sicher sein und niemanden anfassen sollen", sagte Jackson auf einer Pressekonferenz am Montag.

Travis Scott sieht sich mit zahlreichen Klagen konfrontiert

Die beiden fordern unter anderem 1 Million Dollar Schadenersatz von Scott, seinem Label Cactus Jack, den Festivalveranstaltern Live Nation und ScoreMore, dem NRG Park und AJ Melino & Associates. Erst vor wenigen Tagen ging eine Sammelklage in Höhe von 2 Milliarden Dollar im Namen von 282 Personen ein, die von dem Vorfall betroffen waren, unter anderem gegen Scott, seinen Stargast Drake (35, 'Way 2 Sexy') und die Verantwortlichen von Live Nation. Eine weitere Klage über 750 Millionen Dollar wurde außerdem vor Kurzem im Namen von 125 Personen eingereicht.

Travis Scott wurde heftig dafür kritisiert, dass er die Show nicht abbrach, als die Menge außer Kontrolle geriet, aber sein Anwalt Edwin F. McPherson betonte kürzlich, dass er "nicht wusste, was während des Auftritts vor sich ging". Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern noch an.

Bild: Seth Browarnik/startraksphoto.com

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