Kostenlos und wiederverwendbar: So nachhaltig können Adventskalender sein

Ann-Catherin Karg
Freie Journalistin

Die gängigen Adventskalender aus dem Supermarkt sind vor allem eines: verpackungsintensiv. Immer mehr Schenkende greifen deshalb auf wiederverwendbare Exemplare zurück, die – mit ein bisschen Talent und kreativen Ideen – sogar ganz und gar kostenlos hergestellt werden können.

Adventskalender musst du nicht kaufen. Sie lassen sich ohne viel Aufwand selbst basteln. (Symbolbild: Getty Images)

Individuell gestaltete Adventskalender sind nicht neu – viele Eltern und andere liebevoll Schenkende sammeln schon das ganze Jahr über kleine Geschenke, mit denen sie ihren Lieben zur Adventszeit täglich eine Freude machen können. Praktisch und vor allem umweltfreundlicher als die jedes Jahr neu gekauften teuren, nummerierten Papp-Tannen, Stern-Kartonagen und Wegwerf-Papiertütchen sind wiederverwendbare Kalender mit Klammern, Ringen oder Taschen, an denen die kleinen Aufmerksamkeiten befestigt werden können. Eine Mutter hat es sogar geschafft, einen Adventskalender aus durchweg bereits vorhandenem Material zu gestalten, der auch noch richtig gut aussieht.

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Die Idee einer Frau namens Sue Mary wurde vom englischen Portal “Metro.co.uk“ vorgestellt: ein Baum aus zurechtgesägtem Sperrholz, das in Form eines Weihnachtsbaums zusammengenagelt wurde. Simple Paketschnurr und Wäscheklammern aus Holz sind die Basis für die 24 Geschenke, die in Sue Marys Fall in bereits vorhandenen Mini-Umschlägen verpackt wurden. Auch die Lichterkette, die dem Baum einen Extrahauch an Weihnachtsstimmung verleiht, stammt aus Sues Haushaltsbestand und ist mit wiederaufladbaren Batterien bestückt.

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So ein Adventskalender zum Nulltarif kann natürlich noch weiter individualisiert werden: Wer etwas Farbe dem nackten Holz vorzieht, kann die Sperrholzplatten natürlich grün oder weiß anmalen, statt Wäscheklammern eignen sich je nach Geschenkgröße auch goldene Reißzwecken oder Gardinenringe zur Befestigung.

Auch Kartons kannst du wunderbar wiederverwerten, indem du beispielsweise kleine Häuschen daraus bastelst - und nummerierst:

Ein Klassiker unter den DIY-Kalendern, der sich auch wunderbar aus verschiedenen Stoffresten nähen lässt:

Zur kostenlosen Aufhängung wird ein hübscher Zweig oder Treibholz, dem du in Kombination mit kleinen grünen Zweigen sofort die weihnachtliche Stimmung verpasst:


Wer die Basis, den Weihnachtsbaum, einmal hergestellt hat, kann ihn auch jedes Jahr geringfügig umgestalten. Nachhaltiger als das Plastikmonster aus dem Supermarkt ist dieses Exemplar allemal – und schöner sowieso!

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