Küche ausmisten: Mit diesen Tipps geht es ganz schnell

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·Lesedauer: 4 Min.

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Tired young woman standing at kitchen room with cleaning products and equipment, Housework concept
Du willst mal wieder ausmisten? Fange am besten in der Küche an (Symbolbild: Getty Images)

Hast du auch den guten Vorsatz fürs neue Jahr gefasst, mal gründlich auszumisten? Mehr Ordnung in der Wohnung zu haben? Oder könnte dein Zuhause es generell vertragen, ein wenig aufgeräumt zu werden? Fang doch erstmal klein an, indem du die Küche ausmistest. Denn nicht nur birgt die jede Menge Potential für unnötige Unordnung. Diese zu beseitigen, geht leichter als gedacht - mit ein paar Tipps.

Deine Küchenschränke vor dem Überquellen zu retten und Platz zu schaffen, dauert oft nämlich nur wenige Minuten. Denn gerade in der Küche lauern diese Gegenstände, die doch “so praktisch” und vermeintlich notwendig, bei näherem Hinsehen jedoch überflüssig sind und sofort aussortiert werden dürfen – und das Küchenchaos direkt mit sich nehmen.

Es kann also ganz schnell und unkompliziert gehen - wenn du folgende Dinge beachtest:

Tassen und Teller: Nur das behalten, was verwendet wird

Wir haben meistens zu viel Geschirr, hier darf also ruhig rigoros ausgemistet werden. Hebe das auf, das du regelmäßig - also jede Woche - verwendest und sortiere den Rest aus. Und das “gute” Geschirr, das du nur für besondere Anlässe hast? Wenn es dir so gut gefällt, dann wäre es schade, es nicht jeden Tag zu verwenden! Wenn nicht, kann es weg.

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Und dann wären da noch die Tassen, die vielen, vielen Tassen. Sie sind ein beliebtes Geschenk und vermehren sich damit über die Jahre hinweg von ganz allein. Dabei haben wir oft nur eine Lieblingstasse und vielleicht eine oder zwei, die wir zusätzlich verwenden.

Wenn du dich wirklich nicht von deinen schönsten Exemplaren trennen willst, kannst du mit einem Handgriff eine spezielle Hakenleiste unter deinem Schrank anbringen. Die Lieblingsbecher kommen damit besonders gut zur Geltung, und im Schrank ist trotzdem Platz geschafft!

Überlege, welche Geräte du wirklich brauchst

Bei manchen ist das ganz leicht: Die Popcorn-Maschine, die man vor fünf Jahren geschenkt bekommen hat. Den Entsafter, den man jeden Tag benutzen wollte, der jetzt aber nur Staub fängt. Die Regel ist: Was seit mindestens einem Jahr nicht benutzt wurde, wird verschenkt, entsorgt, gespendet oder verkauft.

Doch was ist mit Geräten, die wir vermeintlich immer wieder brauchen? Wasserkocher und Toaster sind die Klassiker. Doch gerade in kleinen Küchen lohnt es sich, zu überlegen: Isst du Toast wirklich mehrmals täglich oder doch nur am Wochenende? Denn Brot lässt sich genauso gut in der Pfanne rösten. Das dauert nur wenige Sekunden länger - und im Gegensatz zum Toaster ist eine Pfanne multifunktional.

Lebensmittelbehälter

Hier ist ähnlich wie mit dem Geschirr: Natürlich brauchen wir sie - die Frage ist, wie viele. Überprüfe im ersten Schritt, welche Box überhaupt noch einen dazugehörigen Deckel hat und umgekehrt. Damit wird der eine oder andere Behälter gleich rausfliegen. Beim Rest gilt die gleiche Regel wie bei Geräten: Was seit mehr als einem Jahr ungenutzt herumliegt, wird auch im folgenden eher nicht zum Einsatz kommen.

Gleiches gilt indes für Geschirrtücher und Einkaufstaschen. Die sammeln sich gerne zu Dutzenden - gebraucht werden aber nur eine Handvoll.

Bei kaputten Sachen nicht zögern

Hier schaffst du nicht nur Platz, sondern entsorgst auch potentielle Gefahrenquellen. Die zerkratzte Pfanne oder den Suppenteller mit Sprung also nicht wieder in den Schrank räumen, sondern gleich loswerden.

Abgelaufene Gewürze wegwerfen

Schlecht gewordene Lebensmittel landen irgendwann im Müll, doch abgelaufene Gewürze vernachlässigen wir dabei gerne mal. Die machen zwar meist nicht krank, verlieren oder verändern jedoch mit der Zeit ihren Geschmack. Nutze also die Gelegenheit, deine Gewürze auszusortieren: Welche schmecken und riechen noch intensiv genug? Welche sind schon lange abgelaufen?

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Die übrigen dürfen wieder in den Schrank. Und damit gar nicht erst ein unübersichtliches Gewürz-Kuddelmuddel entsteht, kannst du ein Wandregal auf der Innenseite des Küchenschranks anbringen - so sind alle Dosen und Päckchen platzsparend und übersichtlich aufgeräumt.

Schwämme, Lappen und Putzmittel reduzieren

Miste die Berge an Schwämmen und Putzlappen aus und beschränke dich lieber auf ein paar Mikrofasertücher. Die sind vielseitig einsetzbar und lassen sich meist waschen und immer wieder verwenden.

Auch beim Putzmittel braucht es nicht die Dutzende von Spezialreinigern, die unsere Schränke füllen. Laut Verbraucherschützern sind für einen hygienischen Hausputz nur drei Mittel nötig: Allzweck- oder Neutralreiniger für den alltäglichen Schmutz, Essig oder Zitronensäure gegen Kalk und Scheuermilch gegen hartnäckige Verschmutzungen.

Diese Tipps können in der Küche ganz schnell für etwas mehr Ordnung sorgen - und vielleicht genug Motivation schaffen, den Rest der Wohnung in Angriff zu nehmen!

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