Kundin beschwert sich bei Dr. Oetker über Pizza - der darauffolgende Austausch amüsiert Twitter

Jennifer Caprarella
Freie Autorin

Social Media bietet einen direkten Draht zu Unternehmen. Je nachdem, wie das Unternehmen darauf reagiert, kann sich das allerdings sogar zum Image-Gewinn entwickeln - selbst, wenn man so süffisant und frech antwortet wie Dr. Oetker. Denn die Konversation mit einer Kundin, so urteilen andere User, ist “Twitter-Gold”.

So sollte eine Salami-Pizza aussehen - eine Kundin erhielt eine enttäuschendere Version, machte bei ihrer Beschwerde jedoch einen entscheidenden Fehler (Symbolbild: Getty Images)

Den Anfang machte eine Kundin, die auf ihrer Mini-Pizza läppische zwei Scheiben Salami fand. Ein Unding, fand sie berechtigterweise, und wandte sich via Twitter direkt an Dr. Oetker.

Nicht nur der Kundin fiel ihr Fehler nicht auf, sondern auch den meisten anderen Usern, die den Tweet kommentierten. Schließlich schaltete sich Dr. Oetker nach Neujahr selbst ein und wies die Kundin süffisant darauf hin, dass ihr selbst der Fehler unterlaufen ist. Denn obwohl ihr Twitter-Username will_nur_lesen lautete, hat sie ausgerechnet eines auf der Packung nicht gelesen: den Namen des Herstellers.

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Doch auch der subtile Hinweis ließ den Groschen nicht fallen. Die Kundin grübelte noch über Serviervorschlag, während andere User sich entweder ebenfalls über den knauserigen Belag beschwerten oder spöttisch bemerkten, dass sich der Hinweis “2 Stück” womöglich nicht auf die Pizzas bezogen, sondern die Salamischeiben.

In einem weiteren Tweet forderte Dr. Oetker die Kundin frech dazu auf, es ihrem Usernamen gleichzutun: “Lies doch mal, was auf der Packung steht.” Gleich darauf besann sich das Unternehmen auf seine guten Vorsätze und klärte das Missverständnis freundlicherweise auf:

Versöhnliches Ende - und amüsierte Twitter-User

Diana entschuldigte sich prompt für ihren Fehler, und für den Pizza-Hersteller war sofort alles “vergeben und vergessen”. Viele User amüsierten sich jedoch prächtig über den Austausch und feierten ihn als “Twitter-Gold”. “Hat jetzt schon das Zeug zum witzigsten Tweet des Jahres!”, lautete ein Kommentar. Ein anderer: “Lustiger als den Thread hier mit Dr. Oetker finde ich nur, dass der Rest es auch nicht peilt.”

Wagner hatte indes bislang keine Gelegenheit, sich zu verteidigen, denn das Unternehmen ist nicht auf Twitter vertreten.

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