Bei diesen Exemplaren handelt es sich nicht um Kieselsteine

Antonia Wallner
Freie Autorin

Im Garten würde man sie für einfache Kieselsteine halten. Doch ein genauer Blick zeigt, warum man besser nicht auf sie drauftritt: Die “Steine“ sind überaus lebendig. Es sind nämlich eigentlich Pflanzen, die sogenannten Lithops. Was macht sie so besonders?

Ein Blick genügt, um zu erkennen, warum die Lithops “lebende Steine" heißen. (Bild: Getty Images)

“Lebende Steine“ ist der Spitzname der Lithops und passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Die erstaunlichen kleinen Pflanzen gehören zur Familie der Sukkulenten. Diese Arten zeichnet aus, dass sie lediglich über einen Körper mit Speichermaterial und Wurzeln verfügen.

Woher kommt die faszinierende Optik?

Durch ihr Aussehen sind die Pflanzen meisterhaft an ihre bodennahe Umgebung angepasst, was sie vor Fressfeinden schützt. Die Farbe zeigt dabei die Herkunft an: Graue Lithops gedeihen auf kalkhaltigem Boden während rot-braune lebende Steine in eisenhaltigem Substrat zu Hause sind.

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Welche Bedingungen sind für Lithops ideal?

Die Pflanzen stammen ursprünglich aus Südafrika. Daher lieben sie es warm, sonnig und vor allem trocken. Die Fensterbank mit direkter Sonneneinstrahlung ist in den heimischen vier Wänden beispielsweise ein guter Platz für die Exoten. Ideal ist ein durchlässiger Boden, wie zum Beispiel Kakteenerde und eine Drainageschicht, um Staunässe zu vermeiden.

Die Blütezeit der Lithops hält von September bis November an. Danach befinden sie sich in der Winterruhe bis März und vertragen auch etwas kühlere Temperaturen und mehr Feuchtigkeit. Wer mag, kann sie auch mit stickstoffhaltigem Dünger nähren.

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