Lüneburger Heide: Auf dem Heidschnuckenweg in die Natur eintauchen

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Von August bis September erstrahlt die Lüneburger Heide in einem satten Lila.  (Bild: Sandra Lorenzen-Mueller/Shutterstock.com)
Von August bis September erstrahlt die Lüneburger Heide in einem satten Lila. (Bild: Sandra Lorenzen-Mueller/Shutterstock.com)

Jedes Jahr verwandelt sich ab August eine Region im Norden Deutschlands in ein farbenprächtiges Blütenmeer. Die Lüneburger Heide liegt im Nordosten Niedersachsens und zählt zu den schönsten Landschaften der Republik. Bis voraussichtlich September können Besucher die lilafarbenen Heideblüten bestaunen. Eine gute Möglichkeit, um in das jährliche Naturschauspiel einzutauchen, ist eine Wanderung auf dem Heidschnuckenweg.

223 Kilometer führen durch die Lüneburger Heide

Der Wanderweg zählt zu den schönsten Deutschlands und ist insgesamt 223 Kilometer lang. Auf den 13 Etappen kommen Wanderer an den schönsten Ecken der Nord- und Südheide vorbei. Die Route beginnt in Fischbek, am Rande der Stadt Hamburg, und führt bis zur Residenzstadt Celle. Über 30 Heideflächen verbindet der Heidschnuckenweg - ideale Voraussetzung, um die Blütezeit voll auszukosten. Aber nicht nur das: Der Weg führt auch durch Kiefernwälder, Moorgebiete und malerischen Dörfern.

Der Wacholderwald bei Schmarbeck zählt zu den größten und schönsten Norddeutschlands. Mit Heideflächen kann der Totengrund, ein Talkessel, südöstlich von Wilsede punkten. An den Rändern des Tals haben Wanderer einen fantastischen Ausblick auf die bunte Blütenpracht. Ebenfalls eine schöne Aussicht bietet der Wilseder Berg, der mit seinen 169 Metern die höchste Stelle der Region markiert. Nicht nur auf Heideblüten bekommen Naturliebhaber auf der Route zu sehen: So ziehen Heidschnucken-Herden, eine besondere Schafrasse, durch das Gebiet. Birkhühner, Kreuzottern und Füchse zählen ebenfalls zu den Bewohnern der Heide. Zur Blütezeit gehören Bienenkörbe zum Landschaftsbild. Heidehonig ist eine Spezialität der Region.

Die Heide blüht vom 8. August bis 9. September

Den gesamten Weg können fitte Wanderer in zehn Tagen schaffen. Wer nicht ganz so viel Zeit hat, einfach einzelne Etappen heraussuchen. Da die Landschaft sehr flach ist, kommen auch Familien mit kleineren Kindern auf ihre Kosten. Das Betreten der Heide ist streng verboten, deshalb immer auf den Wegen bleiben. In den offenen Weideflächen gibt es meist nur wenig Schatten, deshalb eine Kopfbedeckung dabeihaben. Da man an vielen Stellen Naturparks durchquert, und es dort keine Restaurants oder Ähnliches gibt, Proviant und genug Wasser einpacken. Sonnencreme ist ebenfalls ein Muss im Rucksack.

Laut einer Faustregel dauert die Heideblüte vom 8. August bis 9. September. Werden richtigen Zeitpunkt abwarten und die Blumen in voller Blüte sehen möchte, kann sich auf der offiziellen Tourismus-Webseite über den aktuellen Stand informieren. Zudem gibt es regelmäßige Foto-Updates.

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