„Lass dich scheiden!“ Internet-Häme für Ehemann, der Schuppen an seltsamer Stelle gebaut hat

Ein Ehemann baut einen Schuppen im Garten auf - und erntet dafür viel Kritik auf Social Media. Denn er baut das Ding vor das Schlafzimmer und bringt so seine Frau zum Weinen.

„Ich dachte, der Schuppen wäre an der Seite des Hauses, wo ich ihn nie sehen müsste“, erzählt die frisch gebackene Mutter Sarah Aiton zuYahoo Lifestyle. Stattdessen steht die Rippenstahl-Konstruktion direkt vor dem Schlafzimmerfenster und versperrt so den Blick in den Garten.

Sarahs Ehemann wird im Internet für seinen neuen Schuppen heruntergemacht. Foto: Facebook (bereitgestellt).

Was. Zum. Teufel.
Ich überließ den neuen Schuppen meinem Ehemann und er hat ihn hier hingestellt. Direkt vor unser Schlafzimmerfenster! Mein Ausblick in den Garten ist weg!
Er sagt, er könne ihn jetzt nicht mehr umstellen. BITTE macht ein paar Vorschläge, wie ich ihn aufhübschen oder abfackeln kann.

Nachtrag – Ich bin nicht an persönlichen Angriffen gegen meinen Ehemann interessiert. Scherze über Scheidung, ja. Nennt ihn einen Schwachkopf, dumm oder faul…nein, weil er nichts davon ist.

„Fairerweise muss man sagen, dass mein Mann mich gebeten hatte, aus dem Haus zu kommen, um zu sehen, wo er ihn bauen wollte. Ich war jedoch drinnen mit unserem eine Woche alten Baby beschäftigt und sagte ihm, er solle es einfach selbst entscheiden“, fügt sie hinzu.

Sarah war über die Platzierung des hellen Gebäudes jedoch so aufgelöst, dass sie ein Foto davon in einer Facebook-Gruppe teilte, mit der Bitte um Rat.

Ratschläge der Community

„Könnt ihr mir bitte ein paar Vorschläge machen, wie ich ihn aufhübschen oder abfackeln kann“, schrieb sie zu dem Foto. Und sie bekam zahlreiche Ratschläge. Viele Facebook-User fanden Sarahs drastischere Lösung besser.

„Es ist einfacher, sich scheiden zu lassen und dann bist du den Schuppen los“, scherzte jemand.

„Scheidung? Mein Mann wäre tot“, schrieb jemand anderes.

„Benzin und Feuerzeug“, schlug jemand vor.

Wir sind nicht sicher, ob die Situation mit ein bisschen Farbe entschärft werden kann. Foto: Facebook (bereitgestellt).

Mein Mann hätte mich zuerst gefragt, wo ich ihn haben will. Eventuell musst du Blumen drauf malen.

Naja, das hatte er sogar gemacht. Ich habe ihn abgewimmelt, weil ich mit einem Neugeborenen beschäftigt war. Und ich habe ihm gesagt, dass er den Schuppen will, also soll er entscheiden, wo er hinkommt. Ich habe geweint, als ich das Ergebnis sah und mir gewünscht, ich könnte die Zeit zu dem Moment zurückdrehen, als er mir diese Frage gestellt hatte. Der Kleine war da gerade erst eine Woche alt, weshalb ich mich damals einfach nicht damit befassen wollte.

Andere versuchten es mit Humor. “Es tut mir sehr leid, dass ich lachen muss, aber das ist so typisch für viele Männer, oder?“, schrieb eine Userin.

„Männer denken einfach nicht nach. Ich bat meinen heute Morgen, den Wasserkocher anzumachen. Das tat er auch – aber ohne nachzusehen, ob überhaupt Wasser drin ist“, fügte eine andere hinzu.

Das könnte tatsächlich helfen

Es gibt aber auch ernst gemeinte und konstruktive Vorschläge: „Ich bin mir sicher, dein Ehemann ist ein liebenswerter Mann. Lass Wein daran hochwachsen oder binde chinesischen Sternjasmin an der Seite nach oben“, war eine weitere Idee.

Ein Gruppenmitglied schlug vor, den Schuppen an eine andere, weniger provokative Stelle umzustellen. „Ich würde mir meine Freundinnen schnappen, einen Käse-Wein-Abend veranstalten und ihn wie einen Schildkrötenpanzer verschieben“, schrieb jemand.

Einfach umrücken? Das geht nicht

Aber Sarah erklärt Yahoo, das lästige Gebäude könne nicht umgestellt werden.

„Ihn umzustellen wäre ein riesiger Aufwand, da er mit dem Beton verschraubt ist und an der einzigen Stelle, wo er stehen könnte, müsste zuerst ein neues Betonfundament errichtet werden. Und dann ist da noch das Problem, ihn wegzubewegen. Es ist ein ziemlich großer Schuppen. Er müsste wahrscheinlich zumindest teilweise zerlegt werden“, erklärt sie.

Kurios: Klempner repariert Schäden - und verlangt keinen Cent dafür

Sarah kommt bisher gut mit der Flut von Nachrichten zurecht. „Die meisten Antworten waren sehr lustig. Ich mag die Scherze über Scheidung und Gift etc. Beides sind gute Optionen. Es gab ein paar unnötige und gemeine Kommentare, aber im Großen und Ganzen haben mir die Leute geholfen, das Witzige an der Situation zu sehen“, sagt sie.

Weiß ihr Ehemann von seinem neuen Internet-Ruhm?

„Ich habe es ihm erzählt. Er findet es witzig. Ich fand, ich sollte es ihm erzählen, falls etwas in seinem Newsfeed auftaucht“, sagt sie.

Gillian Wolski