Laut einer Studie ist die Arbeit als Kellner stressiger als die eines Neurochirurgen

Jeder, der schon mal im Gastronomiebereich gearbeitet hat, weiß genau, wie anspruchsvoll, stressig und anstrengend die Arbeit während einer ausgebuchten Schicht am Abend sein kann. Es gibt zweifelsfrei diverse Jobs, die einem Kopfschmerzen bereiten können, aber Kellner und Kellnerinnen haben eines der höchsten Stresslevel überhaupt zu ertragen.


Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, durchgeführt von Wissenschaftlern der Southern Medical University im chinesischen Guangzhou.

Die Wissenschaftler unterteilen Jobs in vier Kategorien, abhängig von der vorhandenen Kontrolle und des psychologischen Anspruchs der ausgeführten Rolle. Jeder Beruf erhielt so eine Einsortierung in eine der Kategorien, angefangen von wenig Stress und wenig Kontrolle bis hin zu hoher Kontrolle und hohem Stresslevel.

Jobs in der Gastronomie gehören zu jenen Arbeiten, die von einem hohen Stresslevel und geringer Kontrolle gekennzeichnet sind. Dementsprechend ist ein Arbeitstag hier besonders restriktiv und anspruchsvoll. Danach beschrieben die Wissenschaftler die Auswirkungen auf die Gesundheit, die eine Karriere in einem Job diesen Kalibers mit sich bringen kann.

Vice berichtet, dass die Wissenschaftler der Southern Medical University herausfanden, dass Kellner und Kellnerinnen ein 22 Prozent höheres Risiko für einen Schlaganfall haben als Menschen unter weniger Stress. Diese Zahl erhöht sich sogar auf 33 Prozent, wenn man sich nur die Statistiken für Frauen anschaut.

Vielleicht denken die Kunden jetzt endlich zweimal nach, bevor sie ungeduldig mit dem Finger nach den Kellnern wedeln.