Leben im Ausland: Der Weg zur Selbstfindung

Wer schon immer mal ein Jahr in Paris leben wollte, um Französisch zu lernen, oder nach Japan reisen wollte, um in eine vollkommen fremdartige Kultur einzutauchen, sollte dies genau jetzt tun! Eine in Global Source for Science News veröffentlichte Studie sagt, dass im Ausland zu leben die "Klarheit über das Selbstverständnis" vergrößert, man sich also, anders ausgedrückt, selbst findet.

Das klingt wie ein Klischee, aber ein Leben im Ausland führt zum Erkennen der Unterschiede zwischen dem Zuhause und anderen Ländern. Das wiederum lässt uns mehr über uns selbst und unsere Prioritäten lernen. Es geht nicht nur um wunderschöne Architektur und unglaubliches Essen (auch wenn man diese natürlich auch nicht außen vor lassen sollte).

"Wer sich außerhalb seiner Komfortzone bewegt, weit weg von Freunden, normaler Umgebung und Familie, muss im Grunde genommen bei Null anfangen," erklärt Jenn DeWall, Karriere- und Lebenscoach, Bustle. "Die Dinge, die Ihnen bisher Selbstvertrauen gegeben haben, zum Beispiel der unterstützende Freund oder der Beste auf der Arbeit zu sein, sind jetzt nicht mehr da, um Sie zu stärken. Ein Leben im Ausland erfordert von Ihnen, neue Freundschaften zu schließen und sich selbst neu zu entdecken, um die neuen Herausforderungen und Situationen, die so ein Leben mit sich bringen, zu meistern."

Während es natürlich nicht für alle von uns möglich ist, einfach alles stehen und liegen zu lassen und nach Thailand zu ziehen, ist schon ein erster Schritt, Dinge zu tun und an Orte zu gehen und zu reisen, die Ihren Horizont erweitern und so Ihre Perspektive auf sich selbst und die Welt verändern.