„Leichtsinniges“ Fotoshooting eines Models an Klippe sorgt für Empörung

Style International Redaktion
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Ein Victoria’s Secret Model sorgte bei ihren Followern auf Instagram mit einem Foto für einiges an Aufregung. Viele ihrer Fans bezeichneten den Stunt als „leichtsinnig“.

SYDNEY, NEW SOUTH WALES - NOVEMBER 24:  Kelly Gale attends the Swarovski Rainbow Paradise Spring Summer 18 Collection Launch on November 24, 2017 in Sydney, Australia.  (Photo by Brook Mitchell/Getty Images)
Kelly Gale posiert nicht nur auf dem roten Teppich, sondern auch in freier Natur - für eines dieser Bilder erntete sie nun Kritik (Symbolbild: Brook Mitchell/Getty Images)

Das schwedische Model Kelly Gale postete ein dramatisches Instagram Foto von sich in einem roten Sport-BH und Leggings, wie sie eine Brücke schlägt – und zwar an einer Stelle, die wie der äußerste Rand einer felsigen Klippe aussieht.

„Lockeres Stretching am Abgrund“, schrieb sie zu dem Foto, das sie mit ihren 1,4 Millionen Followern teilte.

Fans nennen das Bild “Leichtsinnig” und “unverantwortlich”

Das Foto erhielt über 25.000 Likes. Und nicht wenige Leute fanden es „umwerfend“ und kommentierten mit Applaus-Emojis.

Aber andere warnten, das Model balanciere zu nah am Abgrund, sei unvorsichtig und ein schlechtes Vorbild.

„Sei vorsichtig, da kann man runterfallen“, schrieb jemand.

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Jemand anderes schrieb, ein Familienmitglied sei in einer ähnlichen Situation zu Tode gestürzt. „Das ist kein harmloser Stunt“, begann der Kommentar. „Mein Bruder stürzte 500m in den Tod, weil er zu nah am Abgrund einer Klippe stand. Es dauerte über eine Woche seinen Körper zu finden. Absolute Qual. Bitte tu sowas nicht für ein Instagram-Bild.”

Jemand Drittes schrieb: „Absolut leichtsinnig, töricht, unverantwortlich, ein schlechtes Vorbild für andere.“

Kelly arbeitet für die Dessous-Marke und war in Vogue Australia sowie im Modemagazin V zu sehen. Bisher hat sie sich nicht öffentlich zu den Gegenreaktionen geäußert.

Riskante Instagram-Fotos sorgen immer wieder für Diskussionen

Es ist nicht das erste Mal, dass Instagram als Plattform für einen todesmutigen Stunt genutzt wurde. Regelmäßig teilen Reiseblogger und Influencer Fotos riskanter Aktionen und werden oft dafür kritisiert, dass sie ihr Leben für ein Foto aufs Spiel setzen.

2019 musste ein Instagram Reise-Pärchen ein gewagtes Foto verteidigen, das es online gepostet hatte und das daraufhin als „gefährlich“ und „idiotisch“ bezeichnet worden war.

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Das Londoner Paar Jean und Camille, das ursprünglich aus Belgien stammt, begeistert mit seinen kunstvollen und kreativen Fotos von seinen Reisen rund um die Welt 366.000 Instagram-Follower.

Aber im Mai vergangenen Jahres posteten sie ein Bild, das die beiden zeigte, wie sie sich während einer Reise nach Sri Lanka außen an einem blauen Zug festhalten. Für einen Kuss lehnten sie sich über einen riesigen bewaldeten Abgrund. Und das kam bei vielen ihrer Fans gar nicht gut an.

Das Bild wurde als „total gefälscht, schlecht gemachte Bildbearbeitung“ bezeichnet und Kritiker behaupteten, das Paar sei ein schlechtes Vorbild.

Camille und Jean reagierten auf die Kritik.

„Es stimmt, dass es manchmal so aussieht, als würden wir gefährliche Sachen machen, wenn wir auf hohen Mauern spazieren, auf rutschige Felsen klettern oder aus Zügen heraushängen, aber wir haben die Situation immer voll unter Kontrolle und der Schein trügt“, schrieb das Paar.

Nur wenige Monate zuvor wurde das Reise-Pärchen als „schwachsinnig“ und „gefährlich“ bezeichnet, nachdem es ein gefährliches Foto von sich in einem Infinity-Pool gepostet hatte.

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Kristine Tarbert