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Klaus Bellstedt, Head of Sports

Herbst in Hamburg ist (neuerdings) wie Sommer an der Cote d’Azur: Die Sonne lässt das Wasser von Alster und Elbe scheinbar endlos glitzern, das Schulterblatt, Hamburgs lässigste Meile, ist bis spät in die Nacht von Hipstern – und solchen, die auch mal cool sein wollen – bevölkert und ja: die Leute tragen kurz. Noch immer. In zwei Wochen ist der 1. November. Das ist unglaublich. Mitten im Herbst feiern wir weiter glückselig den Sommer unseres Lebens.
Aber man merkt es schon auch; Die Sonne steht nicht mehr so hoch, ihre Kraft hat nachgelassen. Urplötzlich spaziert man durch kleine Blätterberge. Der Herbst hat die schönsten Farben des Lebens zu bieten, man muss nur genau hinschauen.
Und dann … dieser Nebel. Wo Wasser ist, ist Nebel. Hamburg ist neblig im Herbst. Wenn an den Landungsbrücken um kurz vor acht die Sonne aufgeht und die großen Container-Pötte beim Auslaufen langsam rauschend durch den Morgendunst stechen, schlägt mein Nordherz, schlägt jedes Nordherz, lauter. Es geht raus, raus auf große Fahrt. Herbst in der Elbstadt Hamburg hat immer auch etwas von Sehnsucht. Der Sehnsucht nach der großen Freiheit. (Bild: Klaus Bellstedt)

Liebeserklärung an den Herbst: Was unsere Redaktion an der Jahreszeit so begeistert

Der Herbst ist per Definition die Jahreszeit zwischen Sommer und Winter. In diesem Jahr zeigt er sich von seiner besten Seite. Sonnenschein, zweistellige Temperaturen – und die Natur in die wärmsten Farben getaucht. Grund genug für eine Liebeserklärung. Lest hier die Ode an den Herbst der Yahoo Redaktion: