Mütze für Mutige: Wie viel Trend-Potential hat die Balaclava wirklich?

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Influencerin Paola Locatelli steht auf Balaclava. (Bild: imago images/Starface)
Influencerin Paola Locatelli steht auf Balaclava. (Bild: imago images/Starface)

Der Winter steht vor der Tür und mit ihm ein Trend, an dem sich die Geister scheiden: Wem die Balaclava nichts sagt, der kann sich unter Strickhaube oder Sturmhaube wohl etwas mehr vorstellen. Sie bedeckt strenggenommen Kopf, Hals sowie das Gesicht und lässt dabei Augen und Mund frei. Natürlich gibt es modische Abwandlungen, wie sie etwa die Brands Miu Miu und Jacquemus als das Winter-Accessoire schlechthin ausrufen. Zu Recht?

Der Duden definiert einen Trend als "über einen gewissen Zeitraum bereits zu beobachtende, statistisch erfassbare Entwicklungstendenz". So buchstabentreu muss man in der Modewelt ja nun nicht sein, dennoch berichtet die Shopping-Plattform Lyst, dass die Suchanfragen nach Strickkapuzen um 64 Prozent gestiegen sind - da wäre die Tendenz. Auch die Designer und Blogger haben die Balaclava für sich entdeckt.

Balaclava: Designer wie Blogger lieben sie

Influencerin Paola Locatelli erschien auf der Pariser Fashion Week in einem gelben Strickmodell und kombinierte dazu eine üppige Pelzjacke. Auch Blogger-Kollegin Camille Charrière war schwer angetan von den Prada-Designs, wie sie auf ihrem Instagram-Kanal deutlich machte: Bei der Herbst/Winter-Show 2021 von Miu Miu, der jüngeren Zweitlinie von Miuccia Prada (72), wurden viele Looks mit einer Balaclava kombiniert.

Dass die Modelle entfernt an Badekappen aus Stoff erinnern, dürfte so mancher Fashionista nur ein müdes Lächeln entlocken. Auch spart Frau sich den Schal, verliert damit aber ein Accessoire, auf das wir beim Herbst/Winter-Styling nicht wirklich verzichten wollen. Fazit: Die Strickhaube 2.0 kommt zwar in neuem Gewande und mit stylischem Namen daher, ist und bleibt aber ein Winter-Piece, das man mit viel Selbstbewusstsein und einem kühlen Kopf präsentieren muss.

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