Wie man fit und motiviert bleibt – mit und ohne Kaffee!

Seit die Popularität von grünen Säften und koffeinfreien Alternativen ins scheinbar Unendliche steigt, wirkt die tägliche Tasse Kaffee immer mehr wie eine ganz schlechte Wahl. Aber keine Sorge, Kaffeeliebhaber, denn es gibt durchaus einige positive Effekte bei denjenigen zu verzeichnen, die ihren Körper täglich mit der dampfenden, schwarzen Flüssigkeit befüllen.

Koffein kann temporär die Laune verbessern, die Reaktionsgeschwindigkeit erhöhen, das Erinnerungsvermögen, die Wachsamkeit und die generellen Gehirnfunktionen verbessern, während es gleichzeitig noch dazu führt, dass wir physisch besser performen und mehr Fett verbrennen. Koffein scheint auch damit in Verbindung zu stehen, die Risiken für Typ-II-Diabetes, Alzheimer und Parkinson zu verringern. Es hilft also nicht nur, das Leben zu verlängern, sondern macht uns auch gesünder. Ein schlaueres, stärkeres Ich also – nun, bis das Tief ankommt, natürlich.

Trotzdem, Kaffee kann aber auf der anderen Seite auch zu Herzproblemen und Verdauungsschwierigkeiten führen! Es lohnt sich also, nicht nur auf Kaffee zurückzugreifen, um die Müdigkeit zu bekämpfen.

Man ist nicht nur müde, wenn man wenig geschlafen hat. Auch ein schlechter Kreislauf, Bewegungs- oder Flüssigkeitsmangel sind mögliche Müdemacher. Kaffee kann da Abhilfe leisten – aber nur für einen kurzen Zeitraum. Nach spätestens zwei Stunden sind die meisten Kaffeetrinker noch müder als vorher. Gibt es Alternativen? Und vor allem, wie wirkt Koffein überhaupt und warum müssen wir davon ständig auf die Toilette?

Die Grundlagen zuerst: Unser Gehirn schützt uns davor, sich zu überanstrengen. Deswegen drosselt es nach zu wenig Schlaf die Gehirnaktivität. Koffein wirkt dem Ganzen aber entgegen. Es verhindert, dass die Aktivität unserer Nervenzellen abnimmt, weswegen wir weiter auf Hochtouren laufen können. 

Jeder kennt es, das drückende Gefühl auf der Blase nach einer Tasse Kaffee. Doch warum muss man nach einem Kaffee schnell auf Toilette? Der Grund: Die Niere wird besser durchblutet, was den Druck auf die Harnblase verstärkt. Das Gute am verstärkten Harndrang ist der wachmachende "Nebeneffekt": Wer viel trinkt, muss oft auf die Toilette laufen. Dieser kleine Weg hält mindestens so wach wie der Kaffee selbst.

Gibt es tatsächlich eine Koffein-Überdosis? Der Koffeingehalt einer Tasse Kaffee beträgt ca. 100 mg. Die letale (tödliche) Menge an Koffein liegt je nach Person bei mehreren Gramm. Zehn Kaffee am Tag sollte man also nicht trinken. Wer doch zu viel Koffein zu sich nimmt, sollte einen Arzt aufsuchen.

Führt Kaffee am Abend zu Einschlafproblemen? Das muss nicht unbedingt sein. Viele Studien zeigen zwar, dass Kaffee die Einschlafzeit hinauszögert und zu schlechterem Schlaf führt, aber das gilt nicht für alle von uns. Manche Menschen können nach einer Tasse Kaffee tatsächlich besser einschlafen. Der Grund dafür ist jedoch noch nicht genau erforscht. 

Mit einem Wert von über 100 Milligramm pro 100 Milliliter ist der Espresso der Spitzenreiter unter den koffeinhaltigen Produkten. Der Italiener trinkt seinen Kaffee übrigens meist entspannt an der Theke und im Stehen. Warum sich nicht einmal ein Beispiel an ihm nehmen und seinen Muntermacher ganz in Ruhe bei einem kleinen Plausch mit dem Barista zu sich nehmen und den Tag stressfrei beginnen?!

Wer seinen Konsum reduzieren will, hat aber auch Alternativen! 

Das A und O ist die Ernährung! Wer viel im Sitzen isst, wird müde. Man sollte viel Protein zu sich nehmen und weniger Kohlenhydrate. Und ein Spaziergang nach dem Mittagessen hilft tatsächlich, dass Nachmittagstief zu reduzieren.

Wir wiederholen uns, aber: Wasser zu trinken ist für die meisten Prozesse im Köper sehr wichtig. Außerdem hat Wasser einen ganz einfachen Vorteil in Punkto Munterkeit, ähnlich dem Kaffee: Es steigert den Harndrang und führt zu mehr Bewegung durch häufigere Toilettengänge. Dadurch, dass der Blutkreislauf angeregt wird, wird man wieder wach. Insgesamt sollte man sich eine Fitnessroutine außerhalb des Büros angewöhnen, etwa Laufen gehen.

Auch die Bürotemperatur kann einen Unterschied machen! Wenn es zu warm ist, döst man schneller weg. Ist man konstant müde, kann man also versuchen, die Temperatur ein wenig nach unten zu regeln.

Manche Experten empfehlen Kaugummi zu kauen, um wach zu bleiben.

Wenn die Müdigkeit immer mehr zunimmt, dann sollte man jedoch einen Experten aufsuchen. Ein Experte kann beurteilen, ob mit der Gesundheit alles in Ordnung ist und Tipps geben, um die Lebensqualität zu verbessern.