Männer baggern Frau auf Facebook an – ein zweiter Blick offenbart ihren Fehler

Das Nacktbild einer Frau sorgt gerade für viel Aufsehen in den sozialen Netzwerken weil notgeile Männer nicht kapieren, dass es sich dabei nicht um das Foto einer realen Frau handelt, sondern um ein Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert.

Manche Männer haben beim Facebook-Stöbern nur das eine im Sinn (Symbolbild: Getty Images)

Es gibt Männer auf dieser Welt, für die man sich einfach schämen muss. Meistens haben nackte Brüste etwas damit zu tun. Und obwohl es im Internet haufenweise intime Bilder von Frauen gibt, scheint der Anblick einige Männer immer noch völlig aus dem Konzept zu bringen. Offenbar sogar so sehr, dass sie nicht mehr zwischen einer realen Person und einem Gemälde unterscheiden können.

Wie peinlich dieses hormongesteuerte Verhalten ist, zeigt ein Post, den die Journalistin Kitty Wenham vor kurzem auf Twitter geteilt hat.

Wenham twitterte einen Screenshot der Facebook-Seite “World paintings”; er zeigt das Gemälde “Nach dem Bad” von William-Adolphe Bouguereau aus dem Jahr 1875. Das Bild wurde 2017 auf “World paintings” geteilt – und überaus eifrig kommentiert, hauptsächlich von lüsternen Männern.

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Kann man(n) noch tiefer sinken?

“Hey Sexy, wie geht es dir?” will ein User wissen. Ein anderer lässt sich direkt zu einer Liebeserklärung hinreißen, während ein ein dritter mitteilt: “Ich küsse deinen ganzen Körper.” Unzählige andere posten kommentarlos ihre Telefonnummer unter das Bild.

“Gibt es hier echt Idioten, die mit diesem Gemälde flirten?” fragt sich auch eine Userin. “Ich will nicht mehr auf diesem Planeten leben”, meint eine andere. Ihr Frust ist verständlich, zeigen die Kommentare doch eines ganz eindeutig: Nicht einmal gemalte Frauen sind vor Belästigung sicher.

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Trotzdem kommt man nicht umher ein wenig Mitleid mit den Männern zu empfinden, die der abgebildeten Frau den Hof machen. Es ist immer irgendwie unangenehm, wenn man jemanden anbaggert, der einfach kein Interesse zeigt.

Noch peinlicher ist es jedoch, wenn es sich beim Objekt der Begierde nicht einmal um eine reale Person handelt – sondern um ein Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert.

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