Mark Zuckerberg: "Dann steigen wir in den Ring und kämpfen"

teleschau

Mark Zuckerberg will "in den Ring steigen und kämpfen", sollte die Politik versuchen, Facebook zu zerschlagen. Dies geht aus geleakten Audio-Mitschnitten hervor.

Vor allem unter den US-Demokraten ist die Zerschlagung des Facebook-Konzerns ein immer beliebteres Gedankenspiel. Mark Zuckerberg will gegen einen solchen Schritt allerdings "in den Ring steigen und kämpfen". Dies geht aus geleakten Audio-Mitschnitten einer Frage-Runde hervor, wie "The Verge" berichtet. In dem Treffen mit Mitarbeitern kündigt Zuckerberg demnach erbitterten Widerstand für den Fall an, dass Elisabeth Warren ins Weiße Haus einzieht. Die demokratische Senatorin ist die prominenteste Befürworterin einer Zerschlagung von Facebook und bewirbt sich in der demokratischen Partei derzeit als Kandidatin für das Präsidentenamt.

Zwar wolle der Facebook-Chef eine gerichtliche Auseinandersetzung gegen die eigene Regierung vermeiden ("wäre mies für uns"). Wenn jemand, so Zuckerberg, "jedoch versucht, uns so existenziell zu drohen, dann steigen wir in den Ring und kämpfen". Außerdem erklärt er, nicht die Größe von Internet-Giganten sei das Problem, sondern deren Stärke. Eine Zerschlagung würde das Problem der Wahlbeeinflussung daher noch verschlimmern, da die Konzerne nicht mehr zusammenarbeiten könnten. In dem rund zweistündigen Audio-Mitschnitt erklärt Zuckerberg zudem, er werde es auch weiterhin ablehnen, jedem Parlament zur Verfügung zu stehen, welches eine Befragung fordere. Dennoch begrüße er mehr Regulierung. Dann müsse auch niemand mehr fordern, "den Hammer zu benutzen".