Maronen zu Hause zubereiten: Drei leckere Rezepte

·Freie Autorin
·Lesedauer: 4 Min.

In den kalten Monaten strömt uns der Duft von gerösteten Maroni verlockend von den Ständen entgegen: Esskastanien sind ein leckeres Herbst-Gemüse, das sich jedoch nicht nur unterwegs, sondern auch zu Hause genießen lässt. Hier drei leckere Rezepte für herzhafte und süße Rezepte mit Maronen.

Herbstzeit ist Maronenzeit! Nicht nur geröstet von den Ständen, sondern dank dieser tollen Rezepte auch zu Hause (Bild: Getty Images)
Herbstzeit ist Maronenzeit! Nicht nur geröstet von den Ständen, sondern dank dieser tollen Rezepte auch zu Hause (Bild: Getty Images)

Maronen sind nicht nur lecker, sondern auch gesund: Neben den Vitaminen E, C und allen B-Vitaminen enthalten sie jede Menge Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Damit stärken sie unsere Nerven, unsere Venen und wirken außerdem regulierend für den Säurehaushalt des Körpers. Zudem sind sie eine hochwertige Quelle für pflanzliches Eiweiß und enthalten weitaus weniger Fett als Nüsse. 

Herbst ist Suppenzeit: 3 leckere und schnelle Rezepte

Dennoch beschränken sich die meisten auf die Esskastanien von den Maroni-Ständen in der Stadt oder auf dem Weihnachtsmarkt und löffeln vielleicht höchstens Mal einen Teller Maronensuppe. Dabei sind die Zubereitungsarten für Esskastanien vielfältig - sei es süß oder herzhaft. Wir verraten, wie sich Maronen zubereiten lassen und geben euch ein paar Beispiele für tolle Rezepte mit Kastanien. 

Maronen zubereiten: Diese drei Arten gibt es 

  • Rösten: Der Klassiker unter den Zubereitungsarten ist es, die Maronen im Backofen zu rösten. Hierfür die Maronen putzen, indem du die kleinen Pinsel an der Spitze abschneidest. Waschen ist in aller Regel nicht nötig. 

  • Die Schale der Maronen kreuzweise anritzen, damit sie beim Rösten nicht aufplatzt. Am besten auch die Samenhaut unter der Schale anschneiden, dann sind die Esskastanien später leichter zu schälen. Die Maronen bei 175 Grad Umluft etwa 20 Minuten backen. Dabei eine ofenfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen, damit die Kastanien nicht austrocknen. 

  • Braten: Statt im Ofen lassen sich die Maronen auch in der Pfanne rösten. Die geputzten und kreuzweise angeschnittenen Kastanien hierfür in einer heißen Pfanne ohne Öl anbraten, bis sich die Schalen an den Einschnittstellen öffnen. Wichtig ist häufiges Rühren oder Schwenken, damit sie nicht anbrennen. 

  • Kochen: Maronen gibt es vorgegart und vakuumverpackt im Supermarkt, doch frischer schmecken sie, wenn man sie selbst vorgart. Hierfür die Maronen ebenfalls putzen und einritzen und dann etwa 20 Minuten in Salzwasser kochen. Fertig sind sie, wenn sie an den Einschnittstellen aufgeplatzt sind. 

Esskastanien zu Hause: Drei leckere Maronen-Rezepte 

Maronen-Risotto 

Maronen Risotto (Bild: Getty Images)
Maronen Risotto (Bild: Getty Images)

Zutaten:

  • 2 EL Butter

  • 1 kleine Zwiebel

  • 1 Knoblauchzehe

  • 200 g Risotto-Reis 

  • 1 Schuss Weisswein

  • etwa 650 – 1000 ml heiße Gemüsebrühe

  • 300 g vorgekochte Maronen

  • 1/2 TL geriebener Muskat

  • 4 Zweige Thymian

Rezept:

Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln. Die Maronen kleinschneiden und beiseite legen. 

In einem großen Topf die die Zwiebeln und den Knoblauch in der Hälfte der Butter anbraten. Den Reis hinzugeben und alles zusammen glasig anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen. Nun immer eine Kelle Brühe hinzugeben und kontinuierlich rühren, bis sie vollständig vom Reis aufgesogen ist. Auf diese Weise die Brühe nach und nach zum Reis geben, bis der Reis al dente ist und das Risotto eine cremige Konsistenz hat.

Dann können die Maronen, der Muskat und der Thymian hinzugegeben werden. Am Ende die restliche Butter und der Parmesan unterrühren und das Risotto sofort servieren. 

Kürbis-Rosenkohl-Maronen-Pfanne (vegan)

Maronen Pfanne mit Herbstgemüse (Symbolbild: Getty Images)
Maronen Pfanne mit Herbstgemüse (Symbolbild: Getty Images)

Zutaten:

  • 1 Hokkaidokürbis

  • 200 g gegarte Maronen

  • 4 Zwiebeln

  • 400 g frischer Rosenkohl

  • 4 EL Öl

  • 2 TL Zucker

  • Salz

  •  Pfeffer

Rezept:

Rosenkohl putzen, indem du die äußeren Blätter entfernst und den Strunk sauber abschneidest, und in Salzwasser etwa zehn Minuten kochen. Dann abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und beiseite legen.

Den Kürbis abwaschen, halbieren und die Kerne ausschaben - schälen ist bei Hokkaido nicht nötig. Den Kürbis in mundgerechte Würfel schneiden. Die Zwiebeln in Streifen schneiden. 

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und darin die Zwiebeln mit den Kürbiswürfeln scharf anbraten. Wenn beides Farbe angenommen hat, rund 50 ml Wasser angießen und die Maronen dazugeben. Den Zucker einrühren und zuletzt den Rosenkohl zugeben. Alles für etwa zehn Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit einreduziert ist, das Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Maronen-Zimt-Creme

Zutaten:

  • 1 Bio-Orange

  • 300 g gegarte Maronen

  • 100 ml Milch

  • 50 g Zucker

  • 1/2 TL Zimtpulver

  • 300 g Sahne

  • 2 TL Vanillezucker

Rezept:

Die Orange abwaschen und die Schale abreiben. Den Saft einer Hälfte der Orange auspressen. 

Die Maronen grob hacken. Mit der Milch, dem Zucker, dem Zimt, der Hälfte der Sahne und dem Orangensaft in der Küchenmaschine oder dem Mixer zu einer feinen Masse pürieren. Orangenschale untermischen, die Creme abschmecken und bei Bedarf noch etwas Zucker hinzufügen. 

Die übrige Sahne zusammen mit dem Vanillezucker nicht ganz steif schlagen und beim Servieren einen Kleks davon auf die Creme geben. 

Video: Lecker oder giftig? So unterscheiden sich essbare Kastanien von giftigen

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