Maskenpflicht: Diese Fehler gilt es zu vermeiden


Mundschutz gehört derzeit zum Bild des öffentlichen Lebens. (Foto: Boris Roessler/dpa)

Eine Mund-Nase-Schutzmaske ist mittlerweile Pflicht in den Öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen. Dabei machen viele Fehler, die die Wirksamkeit der Maske beeinträchtigen. So geht es richtig.

Der Sitz

Es ist wichtig, dass sowohl Nase als auch Mund durch die Maske bedeckt sind – auch wenn das Atmen dadurch etwas erschwert wird. Eine Maske, die unter die Nase oder sogar das Kinn gezogen ist, nützt niemandem etwas.

Zwischen Maske und Haut sollten am besten keine Lücken entstehen, besonders hilfreich sind daher kleine Metallbügel, mit deren Hilfe die Maske an die Nase des Trägers angepasst werden kann.

Das An- und Ausziehen

Sinn der Maske ist es, seine Tröpfchen nicht zu verteilen und nicht mit den Tröpfchen seiner Mitmenschen in Berührung zu kommen. Diese Sekrete sammeln sich auf der Maske sowohl innen als auch außen. Daher ist es wichtig, darauf zu achten, die Maske beim An- und Ablegen generell nur an den Bändchen zu berühren und davor immer die Hände mit Seife zu waschen.

Die Aufbewahrung

Die kontaminierte Maske nach dem Einkaufen einfach in die Hand- oder Hosentasche stopfen ist nicht sinnvoll. Zur Aufbewahrung für unterwegs kann stattdessen einen Frischhaltebeutel verwendet werden.

Die Reinigung

Die Maske sollte nach jedem Tragen gesäubert werden. Da das Virus hitzeempfindlich ist, gibt es hierfür mehrere Möglichkeiten: Entweder in der Waschmaschine bei 60 Grad waschen oder im Backofen bei 90 Grad 90 Minuten lang “backen”, wie es in der neuesten Empfehlung des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte heißt.

Schneller und energieeffizienter sind folgende Methoden: Die Maske in einem Topf Wasser mehrere Minuten lang auskochen. Oder ein paar Minuten von beiden Seiten bügeln. Die gesäuberte Maske wartet am besten an einer Halterung auf ihren nächsten Einsatz, an dem sie aufgehangen trocknen kann und keine Berührungspunkte hat.

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