Meghan & Harry: Donald Trump Jr. echauffiert sich über das Interview, dabei hat er es nie gesehen

Hannah Klaiber
·Freie Journalistin
·Lesedauer: 4 Min.

Kurz nachdem Donald Trump Jr. laut herausposaunte, sich nicht für das vielbeachtete Interview mit Herzogin Meghan und Prinz Harry zu interessieren, wetterte er in einem knapp acht Minuten langen Clip gegen das Paar.

Donald Trump Jr. hat viel zu sagen – auch über Dinge, die ihn gar nicht interessieren. (Bild: Getty Images)
Donald Trump Jr. hat viel zu sagen – auch über Dinge, die ihn gar nicht interessieren. (Bild: Getty Images)

Unter der Überschrift "Meine Meinung zum Meghan-Markle-Drama" veröffentlichte Donald Trump Jr. einen knapp acht Minuten langen Clip, den er mit folgenden Worten einleitet: "Ich könnte mich nicht weniger dafür interessieren". Gemeint ist damit das Interview, welches Oprah Winfrey mit dem royalen Paar führte – und das weltweit Millionen Zuschauer gebannt verfolgten. Dafür, dass sich der älteste Sohn des ehemaligen US-Präsidenten so ganz und gar nicht für das interessiert, was die Menschen und Medien seit Tagen beschäftigt, hat er allerdings jede Menge dazu zu sagen. So wirft er Meghan vor, sie habe Prinz Harry einer "Gehirnwäsche" unterzogen. "Ich fühle wirklich mit Harry. Er wirkt wie ein Typ in einem Geisel-Video."

"Tun wir also nicht so, als wäre dies eine nette und bescheidene, warmherzige Frau"

Erstaunlich an dieser Analyse ist ein Fakt, den Trump Jr. sogleich selbst zugibt: Er hat das Interview nämlich gar nicht gesehen, weil es "eine Zeitverschwendung" wäre. Warum er sich dennoch eine Meinung zu dem Gespräch bilden kann? Die "Informationen", auf die er zurückgreift, hat er sich "über Twitter geholt".

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Während der 43-Jährige in seinem Video den Prinzen mehrmals bemitleidet, lässt er an Meghan kein gutes Haar: "Hat sie jemals in eine Kamera gesehen, ohne es zu lieben?", fragt Trump Jr. und wettert weiter: "Tun wir jetzt so, als wäre sie nicht eine Person, die nach all dieser Aufmerksamkeit gesucht hat? Es sieht doch so aus, als ob es bei all den Handlungen in ihrem Leben darum ging, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen." Weiter fügte er an, dass er die Herzogin zwar nicht persönlich kenne, aber von Leuten, die für sie arbeiten wisse "dass sie kein Engel ist". Sein Fazit? "Tun wir also nicht so, als wäre dies eine nette und bescheidene, warmherzige Frau, die keine Ahnung hatte, worauf sie sich einlässt."

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Selbstredend fand der Clip von Trump Jr. auf Twitter viel Beachtung. "Wenn es Sie nicht weniger interessieren könnte, warum nehmen Sie dann ein 8-Minuten-Video auf?", fragt diese Userin und spricht damit vielen aus der Seele:

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"Stellen Sie sich vor, Sie wären so reich, verwöhnt und arrogant, dass Sie sich die Zeit nehmen würden, ein achtminütiges Video zu einem Thema aufzunehmen und zu veröffentlichen, das Sie 'nicht weniger interessieren' könnte."

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Ein anderer fragt: "Gibt es dich immer noch?"

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Dieser Nutzer meint: "Ich finde diesen und andere Tweets von Junior lustig. Er versucht verzweifelt zu zeigen, dass er in irgendeiner Weise relevant ist, was er natürlich nicht ist. Niemand mit einem IQ über 40 gibt einen Scheiß darauf, was er sagt oder denkt oder glaubt."

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Und den besten Rat gibt’s zum Schluss: "Sparen Sie sich diese acht Minuten. Ignorieren Sie Juniors Geschwafel. Trainieren Sie. Meditieren Sie. Bereiten Sie sich eine leckere Mahlzeit zu. Umarmen Sie Ihre Liebsten oder rufen Sie sie an. Ignorieren Sie Junior. Genau so, wie es sein Vater tut."

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