Meghan Markle-Superfan kopiert alle ihre Kleidungsstücke

Helen Terrero-Black hat Meghan Markles Garderobe kopiert. Fotos: Australscope

Ein Meghan Markle-Superfan gibt umgerechnet bis zu 240 € pro Outfit aus, um den Look der Herzogin zu kopieren und sagt, dass dies nach dem Mutterschaftsurlaub ihr Selbstvertrauen am Arbeitsplatz gestärkt habe.

Helen Terrero-Black, die in New York City arbeitet, hat sich nie besonders für die britische Königsfamilie interessiert, bis Meghan Markle und Prinz Harry 2016 ein Paar wurden.

Die 39-Jährige war schon immer ein Fan britischer Mode und begann, dem Herzog und der Herzogin von Sussex sowie dem Herzog und der Herzogin von Cambridge näher zu folgen.

„Ich begann, mich für die Königsfamilie und Meghan zu interessieren, weil ich ehrlich gesagt fand, dass es großartig war, dass jemand von gemischter Herkunft, wie ich es bin, endlich in die Königsfamilie einheiratete“, sagte Helen.

„Außerdem waren Harry und Meghan ebenso ein Paar unterschiedlicher ethnischer Herkunft wie mein Mann und ich. Also liebte ich es, unsere Familieneinheit, damals ohne Baby, bei etwas so Traditionellem und Eleganten wie der Königsfamilie zu sehen.

„Als ich jedoch anfing, Meghan nachzuahmen, beziehungsweise zu ‚repli-meghaning‘, hatte ich gerade mein erstes Kind bekommen und war gerade wieder an die Arbeit zurückgekehrt. Meghan selbst war schwanger und ich liebte einfach ihre Mode.“

Ihr Lieblings-Freizeitlook ist Meghans Outfits von den Invictus Games 2017. Foto: Australscope
Meghan Markle am 3. Tag der Invictus Games in Toronto 2017 bei einem Turnier im Rollstuhl-Tennis. Foto: Getty

Als Meghan im Januar 2019 auf einer Reise nach Birkenhead den fabelhaften, roten Sentaler-Mantel und dazu das lilafarbene Kleid von Babaton by Aritzia trug, war Helen beeindruckt, wie elegant die damals schwangere Herzogin in Farben aussah.

Helen, die wie Meghan eine berufstätige Mutter ist, sagt, dass das Kopieren des Stils der Herzogin ihr Selbstbewusstsein im Büro stärkt. Sie teilt ihre von Meghan inspirierten Looks auf Instagram und hat sich seitdem Anschluss zu einer großen Gemeinschaft von gleichgesinnten Modefans gefunden, die zu Freunden geworden sind.

„Es war auch inspirierend zu sehen, wie sie arbeitete und gleichzeitig fabelhaft und stilvoll aussah, besonders weil sie zwar toll aussah, aber ich bin sicher, dass sie sich nicht immer großartig fühlte“, sagte sie.

„Das ist etwas, was viele von uns berufstätigen Müttern tun müssen, besonders wenn sie sich in einem Umfeld befinden, in dem der erste Eindruck entscheidend sein kann und in dem Ästhetik eine große Rolle spielt, wie wir wahrgenommen werden – wie es bei Frauen der Fall ist.“

Helen sagt, sich wie die Herzogin anzuziehen, habe ihr Selbstvertrauen nach der Schwangerschaft gestärkt. Foto: Australscope
Die Herzogin von Sussex beim Empfang der “Your Commonwealth Youth Challenge” im Marlborough House in London. Foto: Getty

Seitdem kopiert Helen begeistert Meghans Mode. Bisher hat sie 20 Outfits nachgestellt, wobei sie – je nachdem, was sie bereits im Kleiderschrank hat – umgerechnet bis zu 240 € pro Look ausgibt.

Helen kauft immer im Ausverkauf ein und bezahlt selten den vollen Preis, es sei denn, der Artikel ist sehr speziell. Das Internet ist Helens bevorzugte Quelle für ihre von Meghan inspirierten Outfits, und sie liebt es, bei J. Crew, Club Monaco, Ann Taylor, Banana Republic, Net-a-Porter, Century21 und TJMaxx einzukaufen.

Ihr liebster halb-lässiger Meghan Markle-Look ist ihr Wimbledon 2018 Outfit; für formelle Kleidung ihr 2018 Trooping the Colour-Look.

Das für Helen am schwierigsten zu bekommende Outfit war das Banana Republic Trenchcoat-Kleid, das Meghan im Oktober 2019 bei einem Besuch der University of Johannesburg trug, da dieses sehr gefragt war.

Helen sagt, dass das Trenchcoat-Kleid am schwierigsten zu finden war. Foto: Australscope
Meghan besucht 2018 die Nelson Mandela Centenary Ausstellung. Foto: Getty

„"Ich finde es toll, dass Meghan sich wirklich bemüht hat und sich auf Projekte konzentriert, die Frauen bestärken. Ich schätze auch ihre Fähigkeit, sich für ihr Wohlergehen einzusetzen, sei es ihre psychische Gesundheit oder das ihrer Familie, trotz der negativen Presse, der sie in Großbritannien ausgesetzt ist.“

„Aber tief in meinem Inneren hoffe ich, dass sie eines Tages zu ihrem royalen Leben zurückkehren können, allerdings zu besseren Bedingungen und mit besseren Beziehungen zu den Medien. Vielleicht werden sie es in zwölf Monaten tun, wir werden sehen. In der Zwischenzeit bin ich einfach nur glücklich, sie [Harry, Meghan und Archie] glücklich zu sehen.“

„Tue, was dich glücklich macht und fühle dich sicher, sowohl die Kämpfe anzugehen als auch/oder die Freuden des Alltags zu feiern.“

Die Herzogin von Sussex trifft am 07. Januar 2020 am Canada House in London ein. Foto: Getty