Meghan und Harry stellen ihren Sohn vor - auf ihre Weise

Es sind Bilder für die Ewigkeit und der Moment, auf den Royal-Fans nach der Geburt ganz besonders warten: Wenn die frischgebackene Mutter mit ihrem Baby vor die Kameras tritt. Aber Moment mal... bei der Vorstellung des jüngsten Mitgliedes des Königshauses ist es nicht Meghan, die ihren kleinen Sohn in den Armen hält, sondern Harry.

Harry und Meghan präsentieren der Welt ihr erstes Kind (Bild: DOMINIC LIPINSKI/AFP/Getty Images)

Sie machen es eben auf ihre Weise: Anders, als man es von einem Prinzen und seiner Frau erwartet, hielten Harry und Meghan den Standort ihrer Entbindung vor der Öffentlichkeit geheim. Die ersten zwei Tage als Familie wollten sie zudem ganz für sich haben - erst zwei Tage nach der Geburt des Royal Baby - das, wir wir mittlerweile wissen, auf den Namen Archie Harrison hört - traten sie heute in der St. George’s Hall in Windsor Castle vor ausgewählte Mitglieder der britischen und US-amerikanischen Presse.

Der - zumindest offiziell - noch namenlose Sohn von Meghan und Harry (Bild: Getty Images)

Und auch dann sind die Bilder nicht so, wie man sie von Prinzessin Diana oder Herzogin Kate kennt, die stets wenige Stunden nach der Entbindung in pastellfarbenen Kleidern vor die Weltpresse traten. Harry lässt es sich nicht nehmen, seinen Sohn selbst der Welt zu zeigen.

Kate und William bei der Vorstellung ihres ersten Sohnes George (Bild: Chris Jackson/Getty Images)
Prinz Charles und Lady Di bei der Vorstellung von Prinz Harry (Foto: Getty Images)

Frischer Wind selbst in kleinen Gesten

Ein latenter Hinweis, dass sie sich als gleichwertiges Paar verstehen? Dass es nicht Meghans Aufgabe gewesen sein soll, dem britischen Königshaus einen weiteren Thronfolger zu schenken (wenn auch nur auf dem siebten Rang), sondern dass sie diese Familie für sich selbst gegründet haben? Viel lässt sich in die kleine Geste hineininterpretieren. Fest steht jedoch, dass sie es - mal wieder - auf ihre Weise gemacht haben.

Nun steht es freilich nirgendwo geschrieben, dass es die Mutter sein muss, die ihre Kinder für ihre ersten Pressefotos auf dem Arm hält. Doch auch ein Bruch mit inoffiziellen Ritualen zeigt, dass Harry und Meghan am ehesten gelingen könnte, was die jungen Royals generell zu versuchen scheinen: Verstaubte Traditionen vielleicht nicht umzuwerfen, aber ihnen zumindest einen neuen Anstrich zu verpassen.

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