Hommage an Diana: Zuschauer entdecken Detail bei Meghans TV-Auftritt

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Meghan Markle hatte ihren ersten TV-Auftritt nach dem Oprah-Interview. Am Wochenende zeigte sie bei der Übertragung des "Vax Live"-Konzerts ihren wachsenden Babybauch und auch ein Accessoire als rührende Hommage an Prinzessin Diana.

Herzogin Meghan hatte einen kurzen TV-Auftritt. (Symbolbild: Getty Images)
Herzogin Meghan hatte einen kurzen TV-Auftritt. (Symbolbild: Getty Images)

Die Herzogin von Sussex sprach in ihrer virtuellen Rede anlässlich des "Vax Live"-Konzertes der Nichtregierungsorganisation Global Citizen über Covid-19 und seine Auswirkungen, besonders auf farbige Frauen.

Das ausgestrahlte Video wurde dem Anschein nach in Meghans und Prinz Harrys Villa in Montecito, Kalifornien, aufgenommen.

"Als Kampagnenvorsitzende von Vax Live sind mein Mann und ich der Ansicht, dass bei unserem Aufschwung die Gesundheit, Sicherheit und der Erfolg aller Priorität haben – insbesondere jedoch von Frauen, die unverhältnismäßig stark von dieser Pandemie betroffen sind“, sagte Meghan.

Fans entdecken Detail an Meghans Handgelenk

"Frauen, und vor allem farbige Frauen, mussten erleben, wie eine Generation wirtschaftlichen Wachstums ausgelöscht wurde", so die Herzogin weiter.

Als Meghan dabei ihren Babybauch streichelte, fiel aufmerksamen Fans ein besonderes Detail auf. So ist in dem Video zu sehen, dass Meghan die Cartier Tank Armbanduhr von Prinzessin Diana am Handgelenk trug,

Die rund 20.000 Euro teure Uhr war ein Geschenk von Dianas Vater John Spencer zu ihrem 21. Geburtstag und wurde von der Prinzessin innig geliebt. Im Laufe ihres Lebens wurde Diana unzählige Male damit gesehen.

Aufmerksame Fans glauben, Meghan habe Dianas Uhr getragen. (Bild:  ABC)
Aufmerksame Fans glauben, Meghan habe Dianas Uhr getragen. (Bild: ABC)

Neben dem Thema Covid sprach Meghan auch über ihre Schwangerschaft. "Mein Mann und ich freuen uns sehr auf die Ankunft unserer Tochter“, erzählte Meghan in der Aufnahme. "Es ist ein Gefühl der Freude, die wir mit Millionen anderer Familien rund um den Globus teilen."

"Wenn wir an sie denken, denken wir an all die jungen Frauen und Mädchen weltweit, die die Möglichkeit und Unterstützung erhalten müssen, damit sie uns weiter voranbringen.“

Meghan fügte hinzu: "Seit Beginn der Pandemie haben fast 5,5 Millionen Frauen in den USA ihren Job verloren, 47 Millionen weitere sind weltweit gefährdet, in extreme Armut abzurutschen."

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"Wir möchten sicherstellen, dass wir stärker werden, wenn wir uns erholen und dass wir das, was wir wieder aufbauen, gemeinsam wieder aufbauen."

Es war Meghans erster öffentlicher Auftritt nach dem Enthüllungs-Interview, das sie und Harry Oprah Winfrey im März gegeben hatten.

Auch Prinz Harry kam als Hauptredner des Events noch zu Wort. Im Vergleich zu Meghan war er jedoch direkt vor Ort. In seiner leidenschaftlichen Rede für die hochkarätige Veranstaltung "Vax Live" dankte er dem medizinischen Personal für seinen Einsatz an vorderster Front und erhielt anschließend Standing Ovations. 

Für Prinz Harry war sein Erscheinen beim "Vax Live Concert" der erste öffentliche Auftritt seit der Beerdigung seines Großvaters, Prinz Philip.

Prinz Harry sprach auf der Bühne über die Politisierung von Impfstoffen. (Bild: Getty Images)
Prinz Harry sprach auf der Bühne über die Politisierung von Impfstoffen. (Bild: Getty Images)

Harry, der bei dem Konzert neben großen Popstars wie Jennifer Lopez sprach, machte sich auch für Unterstützung für Indien stark, das von einem besonders schweren Covid-Ausbruch betroffen ist.

"Heute Abend feiern wir euch alle hier, die geimpften Frontline-Arbeiter im Publikum und die Millionen Frontline-Helden rund um die Welt", sagte er auf der Bühne.

In einem weiteren Vax Live-Interview hatte Harry zuvor von einer "Politisierung" von Impfungen gesprochen.

"Ich glaube, das Besorgniserregendste für mich und meine Frau…ist, dass Wissenschaft politisiert wird", sagte er.

"Wenn wir über Leben und Tod sprechen, was derzeit der Fall ist, können Impfungen nicht politisiert werden. Wir müssen sicherstellen, dass jeder auf der Welt den gleichen Zugang zu Impfungen hat, sonst funktioniert das alles nicht."

Marni Dixit

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