Prinz Harry und Herzogin Meghan verlieren Titel "Königliche Hoheit"

(elm/spot)
Prinz Harry und Herzogin Meghan werden die königliche Familie nicht mehr offizielle vertreten (Bild: imago images / i Images)

Offenbar kam es am Samstag zu weiteren Gesprächen zwischen Queen Elizabeth II. (93) und ihrem Enkel Prinz Harry (35). Am Abend veröffentlichte der Buckingham Palast eine weitere Stellungnahme der Queen - diesmal mit konkreten Ergebnissen. Das sind die wichtigsten Fakten zum Rückzug von Herzogin Meghan (38) und Prinz Harry als führende Royals.

Die Titel

Das Herzogenpaar von Sussex wird das Herzogenpaar von Sussex bleiben. Allerdings verzichtet das Ehepaar künftig auf den Titel "HRH - His/her royal highness", zu Deutsch: "Königliche Hoheit". Die Möglichkeit, die britische Krone zu vertreten, ist künftig demnach "ausgeschlossen".

Das Geld

Laut des Statements der Queen sei es der ausdrückliche Wunsch von Prinz Harry und Herzogin Meghan, die 2,4 Millionen Pfund, die sie für die Renovierung ihres Wohnsitzes Frogmore Cottage erhalten haben, zurückzuzahlen. Dennoch solle das Anwesen weiterhin ihre Residenz in Großbritannien bleiben.

Inwiefern der Personenschutz der beiden aus öffentlichen Geldern finanziert ist, ist unklar - allerdings ist das beabsichtigt: "Es gibt fest etablierte unabhängige Verfahren, die bestimmen, ob öffentlich finanzierte Sicherheit notwendig ist."

Die Pflichten

"Während sie nicht länger formal die Queen repräsentieren können, haben die Sussexes verdeutlicht, dass sie ihr gesamtes Handeln in Anerkennung der Werte ihrer Majestät gestalten werden", verkündet die Queen in ihrem Statement. Neben dieser informellen Verpflichtung haben Prinz Harry und Herzogin Meghan offenbar keine weiteren royalen Termine mehr wahrzunehmen.

Das weitere Vorgehen

Laut "Mail Online" ist ein weiteres Treffen für kommenden Montag (20. Januar) geplant, bei dem Queen Elizabeth II. und Prinz Harry erwartet werden. Weitere drängende Fragen sind zu klären. Wie lange ihr Enkel danach noch in Großbritannien bleiben wird, ist offen - laut einem Bericht der "New York Post" besichtigt Herzogin Meghan bereits Immobilien in Kanada.

Im Statement der Queen ist derweil davon die Rede, dass die angekündigten Maßnahmen ab "Frühjahr 2020" verbindlich seien.