Michelle Obama setzt in glitzernden Overknee-Stiefeln ein modisches Statement

Nina Baum
Freie Autorin für Yahoo Style
Im Rahmen ihrer Buch-Tour traf Michelle Obama im New Yorker Barclays Center auf Sarah Jessica Parker. (Bild: Getty Images)

Während ihrer Zeit als First Lady musste sich Michelle Obama an die modische Etikette halten. Inzwischen ist ihre Garderobe recht ausgefallen. Während der Promo-Tour ihres Buches erklärte sie nun, was sie bei der Auswahl ihrer Kleidung beachtet.

Michelle Obama rührt derzeit kräftig die Werbetrommel für ihr Buch “Becoming”. Im Rahmen ihrer zehntägigen Promo-Tour durch die USA sprach sie am Mittwoch mit “Sex and the City”-Star Sarah Jessica Parker im Barclays Center in New York über ihr turbulentes Leben, während und nach ihrer Zeit im Weißen Haus – und über die Bedeutung von Mode.

Die ehemalige First Lady kombinierte ein gelbes Balenciaga-Kleid mit paillettenbesetzten Overknee-Stiefeln. (Bild: Getty Images)

Als First Lady war Michelle Obama stets an eine modische Etikette gebunden. Outfits mit schlichten Schnitten und Farben, sowie mittelhohe Pumps gehörten zum Standard-Repertoire der First-Lady-Garderobe. Dass sie jetzt wesentlich mutiger bei der Auswahl ihrer Styles vorgehen kann, bewies ihr Outfit während des Gesprächs mit Parker: Die 54-Jährige betrat in glitzernden Overknee-Stiefeln die Bühne. Dazu trug sie ein gelbes Wickelkleid. Beide Stücke sind vom spanischen Modelabel Balenciaga. Die paillettenbesetzten Overknees kosten rund 3.000 Euro.

Michelle Obama will junge Designer unterstützen

Bei ihrem Auftritt kam Michelle Obama auf ihren Stil zu sprechen. Sie sei sich während der Zeit als First Lady darüber bewusst gewesen, dass ihre Kleiderwahl stets diskutiert werden würde, zitiert sie der “Mirror”. “Ich wusste, dass meine Kleidungsstücke ein Statement sind, ich wusste, dass das der Fall ist. Also entschieden wir, diese Plattform zu nutzen, um neue junge Designer zu unterstützen, die normalerweise nicht diese Art von Aufmerksamkeit bekommen, denn so kann man ihr Leben verändern, was einer der Gründe ist, warum wir Jason Wu für mein Kleid zur Amtseinführung gewählt haben.”


“In dem Moment, als sie ihr Kleid der Welt präsentierte, waren wir vor Ort.”

Wu habe Michelle Obama zufolge nicht damit gerechnet, dass ihm solch eine Ehre zuteil werden könnte, während Designer mit großen Namen wiederum der Meinung waren, dass sie den Job verdient hätten. “Du stellst fest, dass es Menschen in der Branche gibt, die sich zu diesen Dingen berufen fühlen, weil sie schon lange dabei sind, und ich habe dieses Gefühl gehasst. Es gibt so viele Menschen da draußen, die es schaffen wollen. Da sind junge Frauen, Immigranten und schwarze Menschen.”

Michelle Obama trug das rote Kleid des taiwanisch-kanadischen Designers Jason Wu auf dem Ball zum Beginn der zweiten Amtszeit von Barack Obama im Januar 2013. Durch die Kleiderwahl der First Lady erlangte der damals 30-jährige Modeschöpfer auf einen Schlag weltweite Berühmtheit.