Mike Tindall: Mike Tindall spricht über die Parkinson-Erkankung seines Vaters

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Mike Tindall musste selbst miterleben, wie bei seinem Vater Parkinson diagnostiziert wurde und die Symptome den Körper des heute 74-Jährigen immer mehr einnahmen. Seither hat Zara Tindalls Ehemann es sich zur Aufgabe gemacht, über die Erkrankung aufzuklären.

Mike Tindall
Mike Tindall
© Max Mumby/Indigo

Für Mike Tindall, 42, ist die Parkinson-Krankheit ein ganz persönliches und emotionales Thema. Sein Vater Philip Tindall erhielt im Jahr 2003 die erschütternde Diagnose. 18 Jahre sind seither vergangen und für den einstigen Rugby-Spieler wurde aus dem Leidensweg seines Vaters eine fortlaufende Mission zur Aufklärung, Unterstützung und Sensibilisierung.

"Parkinson zu stoppen, rückgängig zu machen und zu heilen, das ist etwas, das mich mehr interessiert, weil ich mit ansehen musste, wie mein Vater es durchmachte, die Heilung, als nur damit zu leben", erklärte der Ehemann von Zara Tindall, 40, in einer Videobotschaft der Wohltätigkeitsorganisation "Cure Parkinson's". In einem weiteren rührenden Videoclip spricht der 42-Jährige über die Wichtigkeit des Austausches von Betroffenen.

Mike Tindall: "Es ist wirklich sinnvoll, eine Datenbank aufzubauen"

Im Gespräch mit der BBC-Moderatorin Sally Nugent erklärt der Mann der Queen-Enkelin, wie wichtig es sei, dass Parkinson-Patient:innen die Möglichkeit erhalten, sich austauschen zu können und ihre eigene Geschichte zu teilen. "Es ist wirklich sinnvoll, eine Datenbank aufzubauen, die für jeden leicht zu finden ist und in der die Menschen ihre Geschichten und Symptome teilen können", so Mike Tindall.

Bis heute sind die Ursachen von Parkinson, eine Erkrankung des Gehirns, die auch Schüttellähmung genannt wird, nicht vollständig geklärt. "Natürlich werden Ärzte und Neurologen unterschiedliche Ratschläge geben, sodass man die Geschichten lesen muss, um herauszufinden, was für einen selbst am besten ist, was einem besser passt", betont der Ex-Sportler die Vorteile einer Austausch-Plattform für Betroffene. Das Video zeigt außerdem, wie Tindall selbst Parkinson-Erkrankte trifft und sich ihre Geschichte anhört. Es sind Szenen, die unter die Haut gehen. Tindall kann sich mit vielen der Angehörigen identifizieren, sieht Parallelen zu seiner Familie.

Mike Tindall: 2011 verschlimmerten sich die Symptome seines Vaters

Zara Tindalls Ehemann hat bereits mehrfach öffentlich über die Geschichte seines Vaters gesprochen. Besonders seine Frau sei in all den Jahren nach ihrer Hochzeit 2011, dem Jahr, in dem sich auch der Zustand von Tindalls Vaters drastisch veränderte, "brillant" gewesen und seine größte Stütze. "Als wir 2011 heirateten, fingen die Dinge an – man konnte sehen, wie sich die Symptome auf ihn auswirkten: Er ist jetzt ein viel kleinerer Mann, als er jemals war. Wegen der Wirbelsäulenverkrümmung, die er operieren lassen musste. Im Laufe der letzten zehn Jahre kamen dann noch eine Menge anderer Probleme hinzu, die sich daraus ergaben", so Tindall gegenüber BBC.

Mike Tindall: Emotionale Worte über die Parkinson-Erkrankung seines Vaters

Seit 2018 ist Mike Tindall Schirmherr der Organisation "Cure Parkinson's" und unterstützt die Forschung zur Heilung der Krankheit. "Mein Vater ist seit 20 Jahren an Parkinson erkrankt. Wissen Sie, es war ein harter Weg für ihn, besonders in den letzten zehn Jahren, und es war großartig, diese Mittel in die Forschung zu stecken."

Verwendete Quellen: bbc.com, hellomagazine.com

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