Millionär wollte Boris Becker helfen - jetzt denkt er um

Ben Barthmann
freier Sportjournalist

Der Millionär Christian Krawinkel wollte eigentlich zur Hilfe von Tennis-Legende Boris Becker eilen. Doch inzwischen sieht er die Dinge anders - und könnte einige Trophäen des Ex-Sportlers versteigern.

Boris Becker wird bald eine eigene Tennisakademie eröffnen. (Bild: Getty Images)

“Wir denken über eine eigene Versteigerung mit einem Charity-Anteil nach”, sagte Krawinkel der Bild. Der Hintergrund: Als Beckers persönliche Gegenstände im Juli versteigert wurden, erstand Krawinkel mehrere der Stücke für etwa 500.000 Euro.

Sein damaliges Ziel soll es gewesen sein, die Güter wieder in das Eigentum von Becker zu überführen und dafür mit dem Tennis-Star einen Finanzierungsplan aufzustellen. Bislang habe sich Becker allerdings nicht gemeldet, weshalb eine Rückgabe nie stattfand.

Krawinkel, der damals laut eigenen Aussagen nur ein Zeichen gegen “die Gier gewisser Finanzierungsinstitute” setzen wollte, denkt nun darüber nach, die erworbenen Trophäen, unter anderem mehrere Pokale sowie ein Bambi, selbst zu versteigern.

Boris Becker verdiente etwa 750.000 Euro durch Versteigerung

Wie Becker zu der Situation steht, ist aktuell noch unbekannt. Als er im Sommer 2017 als insolvent erklärt wurde, wurde die Versteigerung seiner Wertgüter angekündigt. Im Juli dieses Jahres nahm er etwa 750.000 Euro ein - verlor aber einen hohen ideellen Wert.

Eventuell ein Hinweis: Auf Twitter drückte Becker bei einem Tweet des Journalisten Oliver Wurm auf den Like-Button: “Man kann @TheBorisBecker viel vorwerfen, aber nicht, dass er Flitzpiepen wie diesem Krawinkel, die aufm Bild-Ticket ins Scheinwerferlicht surfen wollen, aufm Leim geht. #gamesetBB”

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