Mirja du Mont: 'Die Alm' war ein Experiment

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Viele waren überrascht, als sie hörten, dass Mirja du Mont (45) sich zu einer Reality-Show hat überreden lassen. Schließlich hatte das Model erst vor Kurzem in einem neuen Buch über seine Angststörungen geschrieben — ist da ein Seelenstriptease im Krawall-TV 'Die Alm' wirklich eine gute Idee?

Reality-TV als Konfrontationstherapie

"Richtige Bedenken, dass ich wieder Angst oder Panik bekomme, hatte ich nicht", erzählte der Star im Gespräch mit 'Gala'. "Aber es war ja schon vorher so, dass mir die Konfrontationstherapie am besten geholfen hat. Auf der Alm kam es zu keinerlei Problemen." Im Gegenteil, sie sei sehr froh gewesen, trotz ihrer Krankheit die Dreharbeiten nicht als Belastung zu empfinden. Ihre Eltern hingegen hatten im Vorfeld Bedenken angemeldet und "waren sehr viel besorgter und hatten Zweifel, weil ihnen klar war, dass ich mich dort nicht zurückziehen kann und die Kameras auf alles draufhalten."

Mirja du Mont startet Selbstversuch

Doch was trieb die Ex von Schauspieler Sky du Mont (74) nun wirklich auf die Alm? Vor allem Neugier, gibt Mirja zu. Sie sei verwundert gewesen, warum Konflikte auf dem Bildschirm oft so sehr aus dem Ruder laufen und wollte selbst sehen, wie es dazu kommt. "Deswegen dachte ich mir, mache ich selbst mal bei solch einem Format mit, um zu gucken, ob man wirklich dermaßen an seine Grenzen kommt, dass man nicht mehr vernünftig miteinander reden kann, sondern gleich in der untersten Schublade mit Beschimpfungen landet."

Es sei auf der Alm jedoch erstaunlich zivilisiert zugegangen, fand Mirja du Mont. Man sei aneinander geraten, aber "es hat nicht das Ausmaß wie bei einigen anderen Formaten." Diese seien oft auf Konflikte ausgelegt.

Bild: Britta Pedersen/picture-alliance/Cover Images

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