Nach Missbrauchs-Vorwürfen: Peloton zieht Werbespot mit Chris Noth zurück

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Nach Missbrauchs-Vorwürfen: Peloton zieht Werbespot mit Chris Noth zurück

Der Sportartikel-Hersteller Peloton hat einen Werbespot mit 'Sex And The City'-Star Chris Noth (67) zurückgezogen. Der Grund sind zwei Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe gegen den Schauspieler, der zurzeit auf einer wahren Schlagzeilen-Achterbahn fährt.

Talfahrt an der Börse

Wir erinnern uns: Es ist gerade einmal eine Woche her, dass Fans weltweit trauerten, weil Chris' Serienfigur schon in der ersten Folge des 'SATC'-Reboots 'And Just Like That…' das Zeitliche segnet: Mr. Big erleidet nach einer schweißtreibenden Session auf einem Peloton-Bike einen Herzinfarkt und stirbt in den Armen seiner Frau Carrie (Sarah Jessica Parker). Die Aktien der US-Firma, die die Trimmräder herstellt, gingen gleich nach Ausstrahlung der Folge zunächst auf Talfahrt an der Börse. Doch man wusste sich zu helfen, drehte gemeinsam mit Ryan Reynolds' Produktionsgesellschaft Maximum Effort innerhalb von 48 Stunden einen Werbespot mit Chris Noth.

Chris Noth bestreitet Vorwürfe

Dessen Weste ist jetzt allerdings nicht länger blütenrein, denn zwei Frauen werfen dem Schauspieler vor, sie sexuell missbraucht zu haben. Ein Fall soll sich 2015 ereignet haben, ein anderer geht ins Jahr 2004 zurück. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe kategorisch. "Diese Geschichten könnten 30 Jahre oder 30 Tage alt sein", ließ er in einem Statement verlauten. "Es ist einfach eine Grenze, die ich niemals überschreiten würde. Nein bedeutet nein." Er fügte hinzu: "Die Begegnungen waren einvernehmlich. Es fällt schwer, das Timing dieser Veröffentlichungen nicht zumindest kritisch zu hinterfragen. Ich weiß nicht, warum sie jetzt herauskommen, aber ich weiß eines: Ich habe es nicht getan."

Bei Peloton handelte man jedoch umgehend: Der Spot, der schnell Kultstatus erreichte, wurde gestoppt. "Jede Anschuldigung sexueller Gewalt muss ernst genommen werden", hieß es in einer Pressemeldung. Chris Noth hat bis auf Weiteres Trainingspause.

Bild: Marion Curtis/StarPix for HBOmax/Startraksphoto.com

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