Mit diesen 5 Tipps vermeidest du den typischen Stress an Weihnachten

Nina Baum
Freie Autorin für Yahoo Style
Ruhe bewahren, ein wenig Planung und auch mal “nein” sagen, diese Dinge helfen gegen den größten Stress an Weihnachten. (Bild: Getty Images)

Eigentlich sollte es die schönste Zeit des Jahres sein. Doch gerade in der Vorweihnachtszeit und über die Feiertage sehen sich die meisten Menschen einem erhöhten Stresslevel ausgesetzt – sogar das Herzinfarktrisiko steigt Studien zufolge merklich. Mit ein paar einfachen Tipps vermeidet man jedoch unnötigen Druck und zu viel Anspannung.

Sind alle Geschenke besorgt? Wird das Weihnachtsessen gelingen? Und wie geht man dem alljährlichen Familienstreit aus dem Weg? Diese und andere Fragen beschäftigen viele Menschen über die Weihnachtsfeiertage. Wenn dann auch noch ein erhöhtes Aktivitätslevel, zu viel Alkohol und starke Kälteeinwirkung dazukommt, steigt sogar das Risiko für einen Herzinfarkt. Zu diesen Ergebnissen kamen Forscher im Zuge einer Studie des Karolinska-Instituts in Schweden, die im “The British Medical Journal” (BMJ) veröffentlicht wurde.

Besorgungen auf den letzten Drücker sind vermeidbar, wenn man den eigentlichen Sinn des Schenkens erkennt – jemandem einfach eine Freude bereiten. (Bild: Getty Images)

Die Forscher werteten die Daten von mehr als 280.000 Herzpatienten über einen Zeitraum von 15 Jahren aus und kamen zu dem Schluss, dass zu Weihnachten die meisten Patienten mit einem Herzinfarkt eingeliefert wurden. In Schweden waren das allein durchschnittlich 69 Personen pro Jahr.

Und da niemand Lust hat, seine Gesundheit zu riskieren und die Feiertage im Krankenhaus zu verbringen, kommen hier ein paar einfache Tipps, wie aus Feiertagsanspannung festliche Entspannung wird:

Richtig schenken

Anstatt auf den letzten Drücker nach der Arbeit etwas zu besorgen, einen unpersönlichen Gutschein zu kaufen – oder gar Geld zu schenken –, sollte man sich rechtzeitig um ein nettes Präsent kümmern. Das muss weder groß noch teuer sein. Schöner, aufmerksamer und persönlicher ist ein Geschenk, das die Interessen und Neigungen des Beschenkten berücksichtigt und wirklich Freude bereitet. Das Wichtigste dabei ist ja die Botschaft: “Ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich dir eine Freude machen könnte.” Wenn diese Intention rüberkommt, ist der eigentliche Wert des Geschenkes völlig egal und das Präsent mit Sicherheit ein voller Erfolg.

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Aufgaben delegieren

Niemand erwartet, dass nur eine Person die gesamte Organisation vor und um Weihnachten herum übernimmt. Daher ist es vollkommen in Ordnung, gewisse Aufgaben abzugeben. Jedes Familienmitglied trägt somit etwas zum Fest bei: Den Baum kaufen und schmücken, die Einkäufe erledigen und das Zubereiten des Festtagsmenüs – diese Programmpunkte können getrost von verschiedenen Personen erledigt werden. Hat man hier richtig delegiert, schrumpft der Berg der To-Dos auf eine stressfreie Größe. Und man hat außerdem genug Muße, sich einer Aufgabe richtig zu widmen, anstatt alles irgendwie unterzubringen.

Raum für eigene Ruhephase ist gerade über die Feiertage sehr wichtig – und gesund! (Bild: Getty images)

Auch mal “nein” sagen

Gerade die letzten Wochen und Tage vor dem Fest sind geprägt von Einladungen zu Weihnachtsfeiern, zum Plätzchenbacken oder einem Gang über den Weihnachtsmarkt. So gern man jedem zusagen und die besinnliche Stimmung vor und während der Feiertage zusammen mit anderen genießen möchte, sollte man Prioritäten setzen. Falsches Pflichtgefühl ist hier unangebracht! Wichtig für ein gesundes Stress-Level ist, sich Tage und Abende zu schaffen, an denen man vollkommen ungestört Dinge für sich erledigen oder einfach nur entspannen kann. Über die Feiertage ist dafür meist wenig Raum. Mit diesem Tipp geht man bereits entspannt in den Countdown bis zum Heiligabend.

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Gute Planung

Von der Auswahl der richtigen Weihnachtsmusik, die an Heiligabend läuft, über den ungefähren Ablauf der Bescherung bis hin zum Spaziergang am ersten Weihnachtsfeiertag – wer mit ein wenig sinnvoller Planung an die Sache herangeht, gerät am Schluss weniger in Panik. Läuft dann tatsächlich etwas schief, muss nur kurz korrigiert werden, während das grobe Gerüst weiterhin steht. So kannst du dich zwischendurch auch mal zurücklehnen und entspannen.

Wünsch dir was!

Berücksichtige bei all der nötigen Organisation auch, was dir guttut und worauf du selbst Lust hast. Es macht keinen Sinn, an Weihnachten nur andere glücklich zu machen und sich selbst völlig zurückzunehmen. Denn so staut sich die Anspannung auf und entlädt sich zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Damit ist niemandem geholfen. Ruhephasen, Ruhezonen und Raum, um Kraft zu tanken, sind gerade über die Feiertage enorm wichtig.

Mit diesen Tipps entgeht man nicht nur einem erhöhten Herzinfarkt-Risiko, sondern schafft sich und seinen Liebsten einen gesunden Rahmen für eine besinnliche Weihnachtszeit.

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