Multitalent statt Droge: Diese Hanfprodukte sollten Sie ausprobieren

teleschau
1 / 8

Multitalent statt Droge: Diese Hanfprodukte sollten Sie ausprobieren

Hanf ist vor allem bekannt als Droge. Dabei kann die älteste Nutzpflanze der Welt noch so viel mehr.

Zugegeben, bei Hanf denken doch die meisten zuerst an die bewusstseinserweiternde Droge und nicht daran, dass die Pflanze eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt ist. Sie kann weit mehr, als seine Nutzer auf einen Trip zu schicken Daher: Geben Sie Hanf eine Chance, jenseits seiner Eigenschaft als Rauschmittel! Wir verraten Ihnen, welche vielfältigen Einsatzmöglichkeiten die Wunderpflanze außerdem hat ...

Hanfsamen

Hanf kann man nur rauchen? Von wegen! Sie können Hanf auch essen. Hanfsamen zum Beispiel gibt es in den meisten Drogeriemärkten zu kaufen und sie haben rein gar nichts mit der Droge zu tun. Gerade für Veganer stellen sie eine gute Proteinquelle dar, denn sie weisen ein für den Menschen sehr gutes Aminosäureprofil auf.

Doch auch für alle anderen sind sie ein leckerer und gesunder Snack und ergänzen mit ihrem nussig-süßlichen Geschmack hervorragend Salate und Bowls. Aus den Samen wird Hanföl gewonnen. Das darf man allerdings nicht mit den ätherischen Hanfölen verwechseln, die meist nicht zum Verzehr geeignet sind.

Hanf zum Dessert

Bald wird Ihr Küchenschrank voller Hanfprodukte sein. Denn Hanfsamen finden sich zum Beispiel auch in Schokolade wieder. Und das nicht bei dubiosen Firmen, sondern sogar bei namhaften Schokolade-Herstellern. Auch einige Eisdielen haben sich inzwischen schon an Hanfeis probiert: Das ist meist Schokoladeneis mit Hanfsamen vermischt. Noch nicht die perfekte Hanf-Nachspeise gefunden? Dann wären vielleicht Lollis noch eine Alternative. Sie schmecken wie Cannabis, erweitern aber nicht das Bewusstsein.

Hanfblütentee

Hanfblütentee hat eine beruhigende Wirkung und wird oft bei Migräneanfällen, Schlafproblemen oder Schmerzen verwendet. Wer jetzt denkt, sein Unwohlsein wird einfach mit einer Droge betäubt, der irrt sich. Denn die Hanfblätter, die zu Tee getrocknet werden, weisen kein THC, also die psychoaktive Substanz Tetrahydrocannabinol, die hauptsächlich für die berauschende Wirkung verantwortlich ist, auf und stammen von der legalen Nutzhanfpflanze.

Heute trag' ich Hanf

Hanf kann nicht nur gegessen werden, sondern die Pflanze ist ein wahres Multitalent. Aus der Nutzhanfpflanze können Fasern gewonnen werden, die schon sehr früh für Seile und Segel verwendet wurden. Die Hanffasern sind sehr stabil und strapazierfähig. Heute finden wir sie in allen möglichen Produkten wieder: Rucksäcke, Kleidung, Dämmmaterial und Dichtungen sind nur einige davon.

Hanf als Beauty-Helfer

Wer seine Kosmetik- und Pflegeprodukte um eine Hanfcreme oder ein Hanföl erweitern möchte, der muss schon lange nicht mehr ins Reformhaus gehen. Denn in vielen ganz normalen Drogerien gibt es inzwischen die verschiedensten Hanf-Produkte. Das ist auch kaum verwunderlich, besitzt Hanf doch essenzielle Fettsäuren und Antioxidantien und ist so perfekt für trockene Haut geeignet. Sogar Hanfshampoo gibt es inzwischen ganz legal zu kaufen - vollkommen natürlich und perfekt für strapaziertes Haar.