Deutsche Kita lehnt kleines Mädchen ab – wegen seines Namens

Moritz Diethelm
Andrea Maurers Tochter muss noch länger auf einen Kita-Platz warten. (Symbolbild)
  • Eine Mutter hat auf Twitter den Ablehnungsbescheid einer Kindertagesstätte geteilt.

  • Die absurde Begründung der Einrichtung sei, dass es bereits ein Kind mit dem gleichen Vornamen gäbe.

Kita-Plätze in Deutschland sind heiß begehrt. Umso schlimmer, dass die Kriterien für ihre Vergabe deutschlandweit nicht einheitlich vorgegeben sind – für viele Eltern schwer nachvollziehbar und daher immer wieder Anlass für Diskussionen.

►Bundesweit fehlen laut einer Studie des “Instituts der deutschen Wirtschaft” aus dem Jahr 2017 immer noch knapp 300.000 Kita-Plätze.

Ablehnung wegen Namensvetterin

Die Journalistin Andrea Maurer wurde nun von einer Kita mit einer besonders absurden Ausrede abgespeist, wie aus einem Screenshot hervorgeht, den sie auf Twitter geteilt hat.

Mehr zum Thema: Kita-Studie offenbart: Immer mehr Kinder stammen aus armen Familien

Der Screenshot zeigt das teilweise geschwärzte Ablehnungsschreiben, indem ihrer Tochter Ella der Kita-Platz verwehrt wird. 

Darin heißt es zur Begründung: “Wir haben bereits eine Ella. Aus Erfahrung gestaltet es sich im Alltag sehr schwierig mit zwei gleichnamigen Kindern. Es [wäre] für die zwei Ellas nicht zu verstehen, wer angesprochen worden ist.”

Zwischen Wut und Humor

In hunderten Kommentaren zu Maurers Nachricht machten zahlreiche User und Eltern ihrem Ärger Luft.

Eine Frau schrieb ungläubig: “Ernsthaft??”

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