Nach Privatjet-Desaster flog Prinz Harry jetzt in der Economy-Klasse

Prinz Harry wurde von einem anderen Passagier in der Premium-Economy-Klasse gesehen. Foto: Instagram/Victoria Secret

Prinz Harry flog auf dem Rückweg von der Rugby-Weltmeisterschaft in Tokio in der Economy-Klasse. Warum so bürgerlich? Der Eco-Flug ist das Resultat der scharfen Kritik an dem royalen Paar.

Vor wenigen Monaten hatten Harry und seine Frau Meghan in elf Tagen vier Privatjets genutzt. Was im Widerspruch zum Aufruf des Paares steht, die Menschen müssten CO2-Emissionen verringern.

Es scheint, als ob sich Harry die Kritik zu Herzen genommen zu hat: Als er am Sonntag vom Tokio-Haneda-Flughafen nach London-Heathrow flog, mischte er sich auf dem elfstündigen Flug unters Volk.

Harry reiste in der Premium-Economy. In dieser Sitzplatzkategorie gibt es in der Regel mehr Beinfreiheit als in der normalen Economy-Klasse und es kostet auch mehr.

Royals sind auch nur Menschen

Harrys Abstecher wurde von der irischen Drag Queen Victoria Secret entdeckt. Sie machte ein Foto des Royals und postete es auf Instagram.

Auf dem Foto sieht man, wie der Vater von Söhnchen Archie lächelt und sich mit anderen Passagieren unterhält. Und das, obwohl es wahrscheinlich ein enttäuschendes Wochenende für ihn war, denn England verlor im Finale der Weltmeisterschaft gegen Südafrika. 

Später teilte Victoria ihre aufregende Begegnung auf Twitter und sagte ihren Followern, sie „kann bestätigen, dass er ein Schmuckstück ist“.



Sitze auf unserem Flug von Tokio gegenüber von Prinz Harry…und ich kann bestätigen, dass er ein Schmuckstück ist. Bin fast vom Sitz gefallen, als er ins Flugzeug einstieg.

„Sitze auf unserem Flug von Tokio gegenüber von Prinz Harry“, schrieb sie. „Bin fast vom Sitz gefallen, als er ins Flugzeug einstieg.“

„Ich sage 100 Prozent die Wahrheit. Schüttel. Da sind auch noch unzählige Rugby-Prachtexemplare an Bord. Jeder zukünftige Flug wird eine Enttäuschung für mich sein.“

Herumfliegen im Urlaub

Im August wurden Harry und Meghan scharf dafür kritisiert, dass sie für Urlaube in Ibiza und Südfrankreich, die weniger als zwei Wochen auseinanderlagen, separate Privatjets nutzten.

Jede Reise mit dem Privatjet hat ungefähr sechs Mal mehr Kohlenstoffdioxid in die Luft geblasen als eine mit einem Linienflugzeug. Wenige Wochen zuvor war Prinz Harry mit einem Privatjet zum Klima Camp von Google auf Sizilien geflogen. Dort hielt er barfuß eine Rede über den Klimawandel.

Prinz Harry und Meghan Markle wurden im Sommer wegen ihrer exzessiven Privatjet-Nutzung kritisiert. Foto: Getty

Auch in der British Vogue-Ausgabe, bei der Meghan Gast-Chefredakteurin sein durfte, diskutierte Harry mit der Verhaltensforscherin Dr. Jane Goodall (85) über die Umwelt, Verantwortung und den Klimawandel.

In dem Interview erklärte der Herzog, weshalb es so wichtig ist, endlich “den Schaden und die Zerstörung [zu erkennen], die wir (den Menschen) verursachen“. Er sagte auch, dass er und Meghan „maximal zwei Kinder“ planen, um den Planeten zu schützen.

Holly Hales