Nach tragischem Tod: Nike stoppt Online-Verkauf der Produkte von Kobe Bryant

Willy Flemmer
Freier Autor für Yahoo

Nike hat den Online-Verkauf aller Artikel von Kobe Bryant vorerst eingestellt. Der ehemalige Basketballspieler starb am Sonntag bei einem Helikopterabsturz.

Kobe Bryant im Jahr 2017 (Bild: Zabulon Laurent/ABACA)

Der US-amerikanische Sportartikelhersteller Nike hat anlässlich des tragischen Todes von Kobe Bryant den Online-Verkauf aller Produkte vorerst gestoppt, die mit dem Verstorbenen in Zusammenhang stehen. Das teilte der Konzern dem US-Fernsehsender ESPN mit. Außerdem sollen Verkäufe gelagerter Produkte auf dem Sekundärmarkt reduziert werden. Damit wolle Nike verhindern, dass sich Weiterverkäufer durch die steigende Nachfrage mit exorbitanten Preisen an der Trauer der Fans bereichern.

"Zusammen mit Millionen von Athleten und Fans auf der ganzen Welt sind wir von den tragischen Nachrichten am Boden zerstört", heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Kobe "war einer der größten Sportler seiner Generation und hat die Welt des Sports und die Basketball-Community unermesslich geprägt. Er war ein geliebtes Mitglied der Nike-Familie. Wir werden ihn sehr vermissen. Mamba Forever."

Nachruf auf Kobe Bryant: Abschied von der "Black Mamba"

Kobe Bryant war am vergangenen Sonntag bei einem Hubschrauberabsturz bei Calabasas, einem Vorort von Los Angeles, ums Leben gekommen. Er wurde nur 41 Jahre alt. An Bord waren auch seine 13-jährige Tochter Gianna und sieben weitere Fluggäste. Auch sie starben bei dem Unfall.

Bryant und Nike

Bei Nike stand der fünfmalige NBA-Champion mit dem Spitznamen "Black Mamba" seit 2013 unter Vertrag. Seine Sportschuhe aus der Kollektion "Nike Kobe Signature Series" sind in der Sportwelt ihrer Innovation und dem Design wegen sehr beliebt. In der US-Basketballliga NBA haben bereits mehr als 100 Spieler die Sneaker getragen. In den kommenden Wochen sollte ein neues Modell auf den Markt kommen. Der Konzern prüfe derzeit eine Verschiebung des Veröffentlichungstermins, wie das Online-Portal von ESPN berichtet.

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