Nebenwirkungen, Rückfälle, Akzeptanz: 4 Frauen teilen ihre Erfahrungen dem Aknemittel Isotretinoin

Carolina Abbott Galvão
·Lesedauer: 7 Min.

Studien zeigen, dass Frauen häufiger von Spätakne betroffen sind als Männer – ein Unterschied, den sich Dermatolog*innen damit erklären, dass der Hormonhaushalt menstruierender Frauen deutlich komplexer ist.

Von Antibiotika über die Pille bis hin zu Salben – Frauen, die mit Akne zu kämpfen haben, versuchen es oft erstmal mit allen erdenklichen Behandlungsmöglichkeiten, bevor sie sich Isotretinoin verschreiben lassen. Der Wirkstoff bekämpft Akne, indem er die körpereigene Produktion von Talg (einer öligen Substanz, die von der Haut produziert wird) und Keratin (äußere Hautschuppen, die die Haut vor der Umwelt schützen) hemmt. Weil sich in der Packungsbeilage isotretinoinhaltiger Medikamente jedoch eine lange Liste an Nebenwirkungen finden lässt – inklusive trockener Haut, Kopf- und Gliederschmerzen –, verschreiben es Dermatolog*innen oft nur, wenn nichts anderes hilft.

Dazu kommt: Isotretinoin ist kein Garant dafür, dass deine Akne für immer verschwindet – eine Lektion, die ich auf die harte Tour lernen musste. Nachdem ich mit der Einnahme von Isotretinoin begonnen hatte, war meine Haut reiner denn je und zum ersten Mal seit Jahren fühlte ich mich selbstbewusst. Das alles änderte sich allerdings schlagartig im Sommer nach meinem ersten Einnahmezyklus, als meine Akne mit voller Wucht zurückkehrte. Und mit dieser Erfahrung bin ich nicht allein: Studien lassen vermuten, dass die Rückfallrate von Isotretinoin-Patient*innen irgendwo zwischen 10 und 60 Prozent liegt, abhängig von mehreren Faktoren.

Laut Dr. Anjali Mahto, Dermatologin in der Londoner Hautarztklinik Skin 55, können sich zahlreiche Faktoren wie hormonelle Grunderkrankungen (wie das Polyzystische Ovarsyndrom), das Alter, der Stoffwechsel, die Medikamentendosierung und –aufnahme sowie die Familienvorgeschichte auf den Behandlungserfolg auswirken. Ihr Ratschlag? „Such dir eine freundliche Dermatologin oder einen freundlichen Dermatologen und behandle deine Akne so früh wie möglich, bevor es zur Narbenbildung kommt.“ Dr. Mahto fügt hinzu: „Pass gut auf deine Haut auf und setze zwischen den Behandlungszyklen weiterhin auf örtlich angewandte Retinoide“. Solche Hautpflegeprodukte wie Differin, Dipalen oder Epiduo sind ebenfalls verschreibungspflichtig. Allerdings sind auch sie kein Wundermittel – und jeder Körper reagiert anders, warnt Dr. Mahto: „Du solltest versuchen, zu akzeptieren, dass Akne in deinem Fall tatsächlich ein chronisches Problem sein könnte. Lerne, die guten Phasen zu genießen. Deine Akne bestimmt nicht, wer du bist und was du kannst.“

Im Folgenden erzählen vier Frauen, die nach der Einnahme von Isotretinoin wieder mit Akne zu kämpfen hatten, von ihren Erfahrungen mit dem Medikament – und davon, wie sie lernten, ihre Akne nicht bloß zu behandeln, sondern auch zu akzeptieren.

<strong>Constanza, 17<br></strong><br>„Ich bekam mit elf Jahren Isotretinoin (Roaccutane) verschrieben und nahm es über drei Jahre und sieben Monate hinweg ein. Nach einem Jahr fiel mir Akne an Körperstellen auf, an denen ich zuvor keine gehabt hatte. Das war extrem unangenehm, und einige der Nebenwirkungen – wie trockene Augen und Lippen – sind bis heute geblieben.<br> <br>Ich schätze, ich wusste schon immer, das Medikament würde meinen Körper nicht komplett verändern. Das ist keine magische Pille und den Wirkstoff als irgendeine Art “Rettung“ oder etwas völlig Harmloses darzustellen, ist irreführend.<br> <br>Als Jugendliche war ich die Einzige in meinem Umfeld, die mit zystischer Akne zu kämpfen hatte, wodurch ich mich sehr einsam fühlte. Klar gab es da Leute, die ab und an ein paar Pickel bekamen – aber sie taten mir gegenüber immer so, als sei das was Schlimmes. Wenn die sich schon wegen einiger Pickel so benahmen, wie sollte ich mich dann erst mit meinen Zysten fühlen? Allerdings hat es mich wahnsinnig bestärkt, online eine starke Community gefunden zu haben. Deren Geschichten und Erfahrungen haben mir gezeigt, ich stehe mit meinen Problemen nicht alleine da.<br> <br>Wie wir unsere Haut und uns selbst sehen, wird von den Meinungen und Einstellungen anderer beeinflusst. Deswegen ist es für die eigene mentale Gesundheit so wichtig, sich ein unterstützendes und gesundes Umfeld zu suchen. Ich rate jedem, <a href="https://www.refinery29.com/de-de/2017/03/146001/starlie-smith-akne-positivity" rel="nofollow noopener" target="_blank" data-ylk="slk:negative Leute und ihre miesen Kommentare aus dem eigenen Leben zu streichen" class="link rapid-noclick-resp">negative Leute und ihre miesen Kommentare aus dem eigenen Leben zu streichen</a>! Jemand, der dich <em>wirklich</em> liebt, liebt dich bedingungslos.“ <span class="copyright">Photo Courtesy Of Constanza</span>
Constanza, 17

„Ich bekam mit elf Jahren Isotretinoin (Roaccutane) verschrieben und nahm es über drei Jahre und sieben Monate hinweg ein. Nach einem Jahr fiel mir Akne an Körperstellen auf, an denen ich zuvor keine gehabt hatte. Das war extrem unangenehm, und einige der Nebenwirkungen – wie trockene Augen und Lippen – sind bis heute geblieben.

Ich schätze, ich wusste schon immer, das Medikament würde meinen Körper nicht komplett verändern. Das ist keine magische Pille und den Wirkstoff als irgendeine Art “Rettung“ oder etwas völlig Harmloses darzustellen, ist irreführend.

Als Jugendliche war ich die Einzige in meinem Umfeld, die mit zystischer Akne zu kämpfen hatte, wodurch ich mich sehr einsam fühlte. Klar gab es da Leute, die ab und an ein paar Pickel bekamen – aber sie taten mir gegenüber immer so, als sei das was Schlimmes. Wenn die sich schon wegen einiger Pickel so benahmen, wie sollte ich mich dann erst mit meinen Zysten fühlen? Allerdings hat es mich wahnsinnig bestärkt, online eine starke Community gefunden zu haben. Deren Geschichten und Erfahrungen haben mir gezeigt, ich stehe mit meinen Problemen nicht alleine da.

Wie wir unsere Haut und uns selbst sehen, wird von den Meinungen und Einstellungen anderer beeinflusst. Deswegen ist es für die eigene mentale Gesundheit so wichtig, sich ein unterstützendes und gesundes Umfeld zu suchen. Ich rate jedem, negative Leute und ihre miesen Kommentare aus dem eigenen Leben zu streichen! Jemand, der dich wirklich liebt, liebt dich bedingungslos.“ Photo Courtesy Of Constanza
<strong>Jada, 25<br></strong><br>„Während der Einnahme ging es mir gut; ich hatte keine unerträglichen Nebenwirkungen. Im Sommer musste ich bloß darauf achten, Sonnencreme zu tragen und mich von direktem Sonnenlicht fernzuhalten. Damit musst du echt vorsichtig sein, ansonsten bekommst du direkt einen <a href="https://www.refinery29.com/de-de/kokosoel-sonnenbrand-behandeln-helfen-pflegen" rel="nofollow noopener" target="_blank" data-ylk="slk:Sonnenbrand" class="link rapid-noclick-resp">Sonnenbrand</a>.<br> <br>Meine Akne wurde schnell besser und ich dachte nicht, dass sie wiederkommen würde – obwohl mich die Ärzt*innen vor der Möglichkeit gewarnt hatten. Nach meinem ersten Einnahmezyklus war meine Haut für etwa ein Jahr frei von Unreinheiten. Dann bekam ich nach und nach im ganzen Gesicht kleine Pickel. Ich dachte mir, da musste irgendwas nicht stimmen, da mir gesagt worden war, das Medikament würde meine Haut für ein paar Jahre verbessern.<br> <br>Nachdem es also beim ersten Mal nicht geklappt hatte, war ich echt enttäuscht. Seitdem habe ich dreimal Isotretinoin genommen und jedes Mal, als die Akne zurückkam, ging es mir so schlimm wie beim ersten Rückfall. Es geht hier schließlich um mein Gesicht – das ist Erste, was andere von mir sehen. Spätakne kann dich wirklich fertig machen, und worüber niemand spricht, ist, dass dir dadurch das Gesicht höllisch wehtut. Diese großen Zysten sind sehr schmerzhaft. Niemand will sich in seiner eigenen Haut unwohl fühlen.<br> <br>Als ich zum dritten Mal zu Isotretinoin griff, stoppte ich die Einnahme im dritten Monat, weil meine Haut wieder sehr gut aussah. Das war vermutlich einer der größten Fehler, die ich hätte machen können – wenn du das Medikament einnimmst, musst du es bis zum Ende des Zyklus durchziehen.<br> <br>Danach wollte ich alles ein bisschen anders machen: mich anders ernähren, von Dermatolog*innen empfohlene Skincare-Produkte verwenden und häufiger in kosmetische Behandlungen investieren. Momentan geht es meiner Haut besser. An den Seiten meines Gesichts bekomme ich nach wie vor Pickel, doch sehe ich nach der Isotretinoin-Behandlung einen Unterschied und die Unreinheiten sind erträglich. Ich habe alle möglichen Produkte ausprobiert und weiß jetzt, auf welche ich mich verlassen kann. Ich verwende viele Produkte von Dermalogica – insbesondere das <a href="https://www.lookfantastic.de/dermalogica-precleanse-150ml/10363055.html?feature=locale-popup&referringSite=lfint_en_GB&countrySelected=Y" rel="nofollow noopener" target="_blank" data-ylk="slk:Precleanse-Öl" class="link rapid-noclick-resp">Precleanse-Öl</a>, bevor ich mein Gesicht wasche. Ich mag auch den <a href="https://www.dermalogica.de/products/foaming-wash-177ml?_pos=6&_sid=b1c66b5a5&_ss=r" rel="nofollow noopener" target="_blank" data-ylk="slk:Clear Start Breakout Clearing Foaming Wash" class="link rapid-noclick-resp">Clear Start Breakout Clearing Foaming Wash</a>, den <a href="https://www.dermalogica.de/collections/unsere-pflegeserien/products/ultracalming-cleanser-500ml?_pos=1&_sid=778512bb2&_ss=r" rel="nofollow noopener" target="_blank" data-ylk="slk:Ultra Calming Cleanser" class="link rapid-noclick-resp">Ultra Calming Cleanser</a>, den <a href="https://www.dermalogica.de/products/breakout-clearing-all-over-toner-120ml?_pos=5&_sid=b1c66b5a5&_ss=r" rel="nofollow noopener" target="_blank" data-ylk="slk:Breakout Clearing All Over Toner" class="link rapid-noclick-resp">Breakout Clearing All Over Toner</a> und den <a href="https://www.dermalogica.de/products/skin-smoothing-creme?_pos=1&_sid=f278ab9ac&_ss=r" rel="nofollow noopener" target="_blank" data-ylk="slk:Moisturiser" class="link rapid-noclick-resp">Moisturiser</a>.“<span class="copyright">Photo Courtesy Of Jada</span>
Jada, 25

„Während der Einnahme ging es mir gut; ich hatte keine unerträglichen Nebenwirkungen. Im Sommer musste ich bloß darauf achten, Sonnencreme zu tragen und mich von direktem Sonnenlicht fernzuhalten. Damit musst du echt vorsichtig sein, ansonsten bekommst du direkt einen Sonnenbrand.

Meine Akne wurde schnell besser und ich dachte nicht, dass sie wiederkommen würde – obwohl mich die Ärzt*innen vor der Möglichkeit gewarnt hatten. Nach meinem ersten Einnahmezyklus war meine Haut für etwa ein Jahr frei von Unreinheiten. Dann bekam ich nach und nach im ganzen Gesicht kleine Pickel. Ich dachte mir, da musste irgendwas nicht stimmen, da mir gesagt worden war, das Medikament würde meine Haut für ein paar Jahre verbessern.

Nachdem es also beim ersten Mal nicht geklappt hatte, war ich echt enttäuscht. Seitdem habe ich dreimal Isotretinoin genommen und jedes Mal, als die Akne zurückkam, ging es mir so schlimm wie beim ersten Rückfall. Es geht hier schließlich um mein Gesicht – das ist Erste, was andere von mir sehen. Spätakne kann dich wirklich fertig machen, und worüber niemand spricht, ist, dass dir dadurch das Gesicht höllisch wehtut. Diese großen Zysten sind sehr schmerzhaft. Niemand will sich in seiner eigenen Haut unwohl fühlen.

Als ich zum dritten Mal zu Isotretinoin griff, stoppte ich die Einnahme im dritten Monat, weil meine Haut wieder sehr gut aussah. Das war vermutlich einer der größten Fehler, die ich hätte machen können – wenn du das Medikament einnimmst, musst du es bis zum Ende des Zyklus durchziehen.

Danach wollte ich alles ein bisschen anders machen: mich anders ernähren, von Dermatolog*innen empfohlene Skincare-Produkte verwenden und häufiger in kosmetische Behandlungen investieren. Momentan geht es meiner Haut besser. An den Seiten meines Gesichts bekomme ich nach wie vor Pickel, doch sehe ich nach der Isotretinoin-Behandlung einen Unterschied und die Unreinheiten sind erträglich. Ich habe alle möglichen Produkte ausprobiert und weiß jetzt, auf welche ich mich verlassen kann. Ich verwende viele Produkte von Dermalogica – insbesondere das Precleanse-Öl, bevor ich mein Gesicht wasche. Ich mag auch den Clear Start Breakout Clearing Foaming Wash, den Ultra Calming Cleanser, den Breakout Clearing All Over Toner und den Moisturiser.“Photo Courtesy Of Jada
<strong>Jill, 43</strong><br><br>„Das erste Mal, als ich Isotretinoin einnahm, war ich etwa 16 Jahre alt und kämpfte mit zystischer Akne und Whiteheads – im Gesicht, auf dem Rücken und der Brust. Als Jugendliche fand ich das furchtbar. Ich hatte jahrelang Antibiotika genommen und Retin-A-Hautpflegeprodukte getestet. Isotretinoin war also meine letzte Hoffnung.<br> <br>Mein erster Zyklus lief ziemlich gut. Meine Akne wurde sichtlich besser und die einzige Nebenwirkung, die ich bemerkte, war trockene Haut an meinen Händen, Lippen und Füßen. Ein Jahr lang hatte ich meine Ruhe, aber die Akne kam wieder.<br> <br>Seitdem habe ich immer wieder Probleme damit. Inzwischen ist die Akne nur noch an meinem Kinn – selten bricht sie woanders aus –, aber es sind weiterhin schmerzhafte Zysten. Seit etwa fünf oder sechs Jahren nehme ich Spironolacton, was die Akne größtenteils in Schach hält. (Spironolacton wirkt gegen Akne bei Frauen, indem es gegen das Hormon Testosteron vorgeht, das für überschüssige Ölproduktion und somit Akneausbrüche verantwortlich ist.) Ich habe keine Nebenwirkung bemerkt. Zwar finde ich es nicht so toll, Tabletten schlucken zu müssen, aber das Mittel hat mir definitiv geholfen. Trotzdem bekomme ich zwischendurch immer wieder schlimme Ausbrüche, bei denen ich mir aber sicher bin, dass sie hormon- und stressbedingt sind.“ <span class="copyright">Photo Courtesy Of Jill</span>
Jill, 43

„Das erste Mal, als ich Isotretinoin einnahm, war ich etwa 16 Jahre alt und kämpfte mit zystischer Akne und Whiteheads – im Gesicht, auf dem Rücken und der Brust. Als Jugendliche fand ich das furchtbar. Ich hatte jahrelang Antibiotika genommen und Retin-A-Hautpflegeprodukte getestet. Isotretinoin war also meine letzte Hoffnung.

Mein erster Zyklus lief ziemlich gut. Meine Akne wurde sichtlich besser und die einzige Nebenwirkung, die ich bemerkte, war trockene Haut an meinen Händen, Lippen und Füßen. Ein Jahr lang hatte ich meine Ruhe, aber die Akne kam wieder.

Seitdem habe ich immer wieder Probleme damit. Inzwischen ist die Akne nur noch an meinem Kinn – selten bricht sie woanders aus –, aber es sind weiterhin schmerzhafte Zysten. Seit etwa fünf oder sechs Jahren nehme ich Spironolacton, was die Akne größtenteils in Schach hält. (Spironolacton wirkt gegen Akne bei Frauen, indem es gegen das Hormon Testosteron vorgeht, das für überschüssige Ölproduktion und somit Akneausbrüche verantwortlich ist.) Ich habe keine Nebenwirkung bemerkt. Zwar finde ich es nicht so toll, Tabletten schlucken zu müssen, aber das Mittel hat mir definitiv geholfen. Trotzdem bekomme ich zwischendurch immer wieder schlimme Ausbrüche, bei denen ich mir aber sicher bin, dass sie hormon- und stressbedingt sind.“ Photo Courtesy Of Jill
<strong>Nora, 24<br></strong><br>„Während meiner Teenagerjahre und Zwanziger war ich zweimal Isotretinoin-Patientin. Beim ersten Mal funktionierte es richtig gut, obwohl ich unter trockener Haut und zwei Monate unter Übelkeit litt. Im Nachhinein war es eine schwierige Zeit, die mir aber reine Haut einbrachte.<br> <br>Fünf Jahre später kam meine <a href="https://www.refinery29.com/de-de/laser-haarentfernung-akne-narben" rel="nofollow noopener" target="_blank" data-ylk="slk:zystische Akne" class="link rapid-noclick-resp">zystische Akne</a> zurück, wenn auch nicht so schlimm wie zuvor. Die Ausbrüche schob ich auf meine Hormone, da ich unter dem Polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS) leide. Ich war überrascht, als ich rückfällig wurde, weil ich nicht gewusst hatte, dass die Akne nach einer Behandlung zurückkehren könnte. Das war frustrierend und machte mich echt fertig, weil ich jetzt wusste, wie es war, reine Haut zu haben.<br> <br>Mit Anfang 20 verschrieb mir mein Arzt wieder Isotretinoin. Als meine Haut daraufhin schlechter wurde, glaubte ich noch, das sähe bald wieder besser aus – schließlich war es während meiner ersten, elfmonatigen Einnahme auch zuerst schlimmer geworden. Die Akne wurde allerdings immer schmerzhafter, weswegen ich das Mittel absetzte. Heute geht es meiner Haut viel besser. Ich habe meine Ernährung umgestellt und nehme jetzt die Pille. Ich glaube, dass du erst ein bisschen herumprobieren musst, bevor du rausfindest, was für dich funktioniert.“ <span class="copyright">Photo Courtesy Of Nora</span>
Nora, 24

„Während meiner Teenagerjahre und Zwanziger war ich zweimal Isotretinoin-Patientin. Beim ersten Mal funktionierte es richtig gut, obwohl ich unter trockener Haut und zwei Monate unter Übelkeit litt. Im Nachhinein war es eine schwierige Zeit, die mir aber reine Haut einbrachte.

Fünf Jahre später kam meine zystische Akne zurück, wenn auch nicht so schlimm wie zuvor. Die Ausbrüche schob ich auf meine Hormone, da ich unter dem Polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS) leide. Ich war überrascht, als ich rückfällig wurde, weil ich nicht gewusst hatte, dass die Akne nach einer Behandlung zurückkehren könnte. Das war frustrierend und machte mich echt fertig, weil ich jetzt wusste, wie es war, reine Haut zu haben.

Mit Anfang 20 verschrieb mir mein Arzt wieder Isotretinoin. Als meine Haut daraufhin schlechter wurde, glaubte ich noch, das sähe bald wieder besser aus – schließlich war es während meiner ersten, elfmonatigen Einnahme auch zuerst schlimmer geworden. Die Akne wurde allerdings immer schmerzhafter, weswegen ich das Mittel absetzte. Heute geht es meiner Haut viel besser. Ich habe meine Ernährung umgestellt und nehme jetzt die Pille. Ich glaube, dass du erst ein bisschen herumprobieren musst, bevor du rausfindest, was für dich funktioniert.“ Photo Courtesy Of Nora

Like what you see? How about some more R29 goodness, right here?

Wie 3 Kosmetikerinnen gegen ihre Akne kämpften

Erfahrungsbericht: Akne im Erwachsenenalter

Cardi B holt sich Skincare-Rat von ihren Followern