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Neue Besetzung für Deutschland-Achter

Neue Besetzung für Deutschland-Achter
Neue Besetzung für Deutschland-Achter

Mit Bundestrainerin Sabine Tschäge und zwei neuen Gesichtern will der Deutschland-Achter in der vorolympischen Saison zurück auf Erfolgskurs.

Marc Kammann als Schlagmann und Max John rücken im Vergleich zum Vorjahr in das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV). Dazu soll Tschäge als erste Frau an der Spitze des Paradebootes die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 in Paris schaffen.

"Wir alle fiebern der neuen Saison entgegen und wollen Stabilität auf möglichst hohem Niveau reinbekommen. Unsere Maxime ist, gute, schnelle Rennen zu fahren", sagte die 52-Jährige, die im März den Posten des langjährigen Bundestrainers Uwe Bender übernommen hatte, bei der Teampräsentation am Mittwoch in Dortmund. Die Olympia-Qualifikation habe "oberste Priorität".

Zuletzt enttäuschte der Deutschland-Achter

Steuermann Jonas Wiesen, Wolf-Niclas Schröder, Mattes Schönherr, Benedict Eggeling und Jasper Angl sowie die beiden Tokio-Silbergewinner Olaf Roggensack und Torben Johannesen behalten ihre Plätze im Achter. "Mit Torben und Olaf haben wir zwei Sportler mit Olympia-Erfahrung im Boot", sagte Tschäge: "Ich denke, wir haben die richtige Mischung gefunden."

Im Vorjahr hatte der stark verjüngte Achter nach dem Umbruch nach den Sommerspielen 2021 enttäuscht. Bei der Heim-EM in München musste sich die Crew mit Platz vier begnügen, zudem verpasste das Ausnahmeboot bei der WM erstmals seit 23 Jahren das Finale.

Die erste Standortbestimmung in dieser Saison steht bei der EM im slowenischen Bled (25. bis 28. Mai) an. Höhepunkt ist die WM in Belgrad/Serbien (3. bis 10. September), bei der der Achter für die Olympia-Quali mindestens Platz fünf erreichen muss.