Nordsyrien: Deutscher YPG-Kämpfer bei türkischem Angriff getötet

"Andok" hatte als Freiwilliger auf der Seite der YPG gekämpft (Bild: Twitter)

Bei dem türkischen Einmarsch in die nordsyrischen Kurdengebiete (Rojava) ist auch ein deutscher Freiwilliger der Volksverteidigungseinheiten YPG ums Leben gekommen.

Der unter dem Kampfnamen “Andok” bekannte Deutsche ist nach YPG-Angaben am 16. Oktober bei der Verteidigung der Grenzstadt Serêkaniyê (Ras al-Ain) gefallen. Sein bürgerlicher Vorname wird mit Konstantin angegeben, er sei Norddeutscher gewesen.

“Andok” hatte sich als Freiwilliger dem internationalen Bataillon der YPG angeschlossen, um gegen den IS zu kämpfen und war 2017 an der Eroberung der IS-Hauptstadt ar-Raqqa beteiligt. Während der Kämpfe wurde er zweimal verwundet.

Der Deutsche war in der arte-Dokumentation “Freiwillig in der Hölle von Rakka” zu sehen, die die internationalen Kämpfer begleitete. Darin erzählte er, dass er im Zivilleben Landwirt gewesen sei.