"Nur noch kurz die Welt retten": Mit dem "Musik-O-Mat" die richtige Partei finden

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Wie nah ist mein eigener Musikgeschmack an jenem von CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen oder Die Linke dran? Der Audio-Streamer Deezer stellte zur Bundestagswahl am 26. September einen Musik-O-Maten vor, der die Playlists der Parteien und ihres Spitzenpersonals mit der Auswahl von Online-Teilnehmenden vergleicht. (Bild: Deezer)
Wie nah ist mein eigener Musikgeschmack an jenem von CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen oder Die Linke dran? Der Audio-Streamer Deezer stellte zur Bundestagswahl am 26. September einen Musik-O-Maten vor, der die Playlists der Parteien und ihres Spitzenpersonals mit der Auswahl von Online-Teilnehmenden vergleicht. (Bild: Deezer)

Gibt es wirklich den "Sound" einer Partei? Der Audio-Streamingdienst Deezer hat die Spitzenkandidaten von CDU, SPD, Grünen, FDP und Die Linke nach Ihrer Lieblingsmusik gefragt. Nun kann man mit dem "Musik-O-Mat" feststellen, in welchem Parteienspektrum sich der eigene Musikgeschmack verorten lässt.

Na klar, ein paar Songs liegen auf der Hand. "Nur noch kurz die Welt retten" von Tim Bendzko gehört zu Bündnis 90/Die Grünen. "High Hopes" von Panic! At The Disco passt gut zur FDP, könnte aber auch kurzfristig ins Lager der SPD überwechseln. Auf deren Playlist steht aber schon "Ich sang die ganze Zeit von dir" (Tomte). Immerhin: eine der subtileren (Aus)wahlen. Und die derzeit wankende CDU? Singt sich sowohl mit "We Are Family" (Sister Sledge) wie auch "Thunderstruck" (AC/DC) kräftig Mut zu. Für jede und jeden ist also etwas dabei, Volkspartei halt. Die ganze Aufzählung ist kein Witz, sondern ein Miniauszug der "offziellen Playlist" von fünf Parteien vor der Bundestagswahl am 26. September, die beim Audio-Streamer Deezer zu finden ist. Und noch besser: Über den "Musik-O-Mat", der über eine Reihe von Fragen ähnlich dem bekannten Wahl-O-Mat funktioniert, kann jeder Online-Teilnehmende selbst überprüfen, wie nah oder fern der eigene Musikgeschmack an den der unteschiedlichen Partein andockt. Eine Mitgliedschaft bei Deezer ist dafür übrigens nicht nötig.

Bereits zum zweiten Mal bedient Deezer, 2007 in Frankreich gegründet und seit 2011 in Deutschland verfügbar, die Idee des Musik-O-Maten vor einer großen Wahlentscheidung. Um die Playlists der Parteien zu erstellen, hat der Streamer die Parteien und ihr Spitzenpersonal "exklusiv befragt", wie es in einer Pressemitteilung heißt. Und weiter: "Jede dieser Parteien präsentiert zum Launch des Musik-O-Maten außerdem eine exklusive Deezer-Playlist mit ihrem musikalischen Parteiprogramm."

Bereits zum zweiten Mal bedient Deezer, 2007 in Frankreich gegründet und seit 2011 in Deutschland verfügbar, die Idee des Musik-O-Maten vor einer großen Wahlentscheidung. Um mitzumachen, muss man sich übrigens nicht beim Audio-Streamer anmelden. (Bild: Deezer)
Bereits zum zweiten Mal bedient Deezer, 2007 in Frankreich gegründet und seit 2011 in Deutschland verfügbar, die Idee des Musik-O-Maten vor einer großen Wahlentscheidung. Um mitzumachen, muss man sich übrigens nicht beim Audio-Streamer anmelden. (Bild: Deezer)

Ob das Ganze, sowohl Parteien-Playlist wie auch Musik-O-Mat-Fragenauswahl, demoskopisch-statistischen Mindeststandards genügt oder einfach nur unter "Entertainment" fungiert, ist nicht ganz klar. Was Deezer aber - neben dem PR-Effekt - erreichen will, ist, für den Urnengang am 26. September zu werben. Sollte dies gelingen, ist es dann auch egal, wie aussagekräftig das eigene Musik-O-Mat-Ergebnis ist.

Immerhin finden sich neben viel positiver "Motivationsmusik" auch obskure und mehrdeutige Songs in den Playlists, die man dort nicht unbedingt vermuten würde: "Monotonie" von Ideal (CDU) beispielsweise, besagter Tomte-Song in der der SPD-Auswahl und wenn die FDP ihre Playlist mit "Blinding Lights" von The Weeknd beginnt, ist dies vielleicht auch etwas mehrdeutig.

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