OnlyFans rudert zurück: Plattform erlaubt weiterhin pornografische Inhalte

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Nur wenige Tage, nachdem OnlyFans angekündigt hat, sexuell explizite Inhalte verbieten zu wollen, ist das Unternehmen nun zurückgerudert. (Bild: Gabby Jones/Bloomberg via Getty Images)
Nur wenige Tage, nachdem OnlyFans angekündigt hat, sexuell explizite Inhalte verbieten zu wollen, ist das Unternehmen nun zurückgerudert. (Bild: Gabby Jones/Bloomberg via Getty Images)

Nun also doch nicht: OnlyFans hat angekündigt, das geplante Verbot von pornografischen Inhalten wieder fallen zu lassen. Erst vor wenigen Tagen hatte die Plattformen neue Richtlinien veröffentlicht.

Erst vergangenen Freitag wagte OnlyFans einen drastischen Schritt: Wie die Plattform in einer Erklärung mitteilte, sollten bereits ab 1. Oktober alle Fotos und Videos untersagt werden, die "sexuell explizites Verhalten" darstellen. "Um die langfristige Nachhaltigkeit der Plattform zu gewährleisten und weiterhin eine integrative Gemeinschaft von Künstlern und Fans zu beherbergen, müssen wir unsere Inhaltsrichtlinien weiterentwickeln", hieß es vergangene Woche in einem Statement des Unternehmens. Nun rudert OnlyFans zurück.

Am Mittwoch teilte das Unternehmen mit, es habe "die notwendigen Zusicherungen erhalten, um unsere vielfältige Urhebergemeinschaft zu unterstützen". Einer der Gründe, weshalb pornografische Inhalte verboten werden sollten, war ein Konflikt mit den Geschäftspartnern der Webseite. Am Freitag erklärte OnlyFans, man nehme Änderungen vor, "um den Anforderungen unserer Bankpartner und Auszahlungsanbieter zu entsprechen".

Zahlreiche verärgerte Nutzerinnen und Nutzer hatten nach dem angekündigten Verbot erklärt, die Seite verlassen zu wollen. Viele Erotikschaffende verwenden die 2016 gegründete Plattform, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Laut eigenen Angaben verzeichnet OnlyFans derzeit 130 Millionen Mitglieder.

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