Ist Orangensaft gesund? Ja - mit Einschränkungen!

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Orangensaft ist gesund. Das stimmt, trotzdem sollte das beliebte Getränk mit Bedacht genossen werden. Grund ist der hohe Zuckeranteil.

Photo taken in Loei, Thailand
Orangensaft - lecker, aber nicht immer gesund (Symbolbild: Getty Images)

Für viele Menschen ist Orangensaft ein unverzichtbarer Bestandteil des Frühstücks. Beim Verzehr des vitaminhaltigen und Nahrungsmittels ist dennoch Vorsicht geboten. Bei übermäßigem Genuss kann das Getränk sogar negative Folgen für die Gesundheit haben.

Die auf das Thema Nachhaltigkeit spezialisierte Online-Plattform "Utopia" weist auf die Vor- und die Nachteile von Orangensaft hin. Das Getränk enthalte zwar wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Folsäure und sekundäre Pflanzenstoffe, so das Magazin. Andererseits verfüge es über einen sehr hohen Gesamtzuckeranteil.

So enthalten 100 Gramm Orangensaft mit acht Gramm fast genau so viel Zucker wie Cola. Das sei auch bei Säften "aus 100 Prozent Frucht ohne Zuckerzusätze der Fall", so "Utopia". Problematisch ist das zum einen deshalb, weil der hohe Zuckergehalt den Blutzuckerspiegel steigert, was zu Herz- oder Nierenerkrankungen führen kann.

Teufelskreislauf

Zum anderen verstärkt Orangensaft die Kalorienzufuhr. Der Grund: Das Getränk sättigt nicht in gleichem Maße wie eine Orange, da bei der Produktion des Safts die Ballaststoffe verlorengehen. Die Folge: Bei einem Glas O-Saft fühlen wir uns nicht satt, deshalb trinken wir schon mal ein Glas mehr und nehmen dadurch noch mehr Zucker und also noch mehr Kalorien zu uns.

Orangensaft solltest du daher nur "in Maßen" trinken, rät das Magazin. Das gilt – wie gesagt – für Säfte aus 100 Prozent Frucht und erst recht für Fruchtsaftgetränke aus Konzentrat oder Nektar. Auf diese mit Süßstoffen und Geschmacksverstärkern und künstlichen Aromen versetzten Produkte gilt es, ganz zu verzichten.

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