Das passiert bei großer Kälte mit dem Körper

Diese ständig laufende Nase im Winter! Schrecklich! Aber so nervig (und eklig) die Triefnase ist, so nützlich ist sie auch, denn es handelt sich hierbei um einen körpereigenen Schutzmechanismus, der die Lungen vor dem Einfrieren bewahren soll. Wenn der Körper kalte Luft spürt, regt er einen warmen Blutzufluss und die Zufuhr von Schleim in den Atemwegen an, sodass die frostige Luft aufgewärmt wird. Bis zu 90 % der Menschheit erlebt diese Reaktion bei kalten Temperaturen. Und es ist gut so!

Ein weiteres lästiges Ergebnis von niedrigen Temperaturen sind spröde, aufgesprungene Lippen. Die Lippen sind eine ziemlich exponierte Region des Körpers, die leider immer unter extremen Wetterbedingungen leidet. In der Kälte ist meistens die Luftfeuchtigkeit geringer, sodass die Lippen austrocknen. Darum haben viele Menschen das starke Bedürfnis, sich über die Lippen zu lecken. Aber Speichel hydratisiert die Lippen nicht, sondern macht die Sache nur noch schlimmer. Deutlich besser ist es, einen einfachen, parfumfreien Lippenbalsam zu verwenden, um eine schützende Feuchtigkeitsbarriere auf den Lippen aufzubauen.

Und wer draußen in frostigen, stürmischen Winden steht, muss vermutlich ständig die Tränen wegblinzeln. Auch dies ist eine natürliche Reaktion des Körpers, der die Augäpfel vor dem Austrocknen bewahren soll!

So nervig diese Dinge sind, sie stellen nur wieder unter Beweis, das unser Körper ein beeindruckendes System ist, das uns auch vor den härtesten Umweltbedingungen zu schützen versucht. Also nicht ärgern, sondern in dicke Klamotten einpacken und Taschentücher mitnehmen!