Plakat in einem US-Kindergarten zeigt, was in dem Land falsch läuft

Aline Prigge
Schon Kindergartenkinder müssen sich mit Amokläufe als reale Gefahr auseinandersetzen. (Symbolbild)
  • Ein Plakat in einem amerikanischen Kindergarten zeigt, wie die Kinder sich mit der Gefahr eines Amoklaufs auseinandersetzen müssen. 
  • Mehrere Eltern berichten auf Twitter jetzt, wie schrecklich und traumatisierend dieses Amok-Training für die Kinder ist.

Durchschnittlich gab es in den USA seit Anfang diesen Jahres etwa einen Amoklauf an einer Schule pro Woche. Von Januar bis Ende Mai 2018 waren es laut dem Nachrichtensender CNN 23 Amokläufe.

Damit gehören Schießereien für Schüler mittlerweile zum Highschool-Alltag. Dafür werden schon an Kindergarten sogenannte “Lockdowns” trainiert – Situationen für den Ernstfall, bei denen die Schüler das Einschließen proben. Genauso wie einen Feueralarm.

Schon heute haben viele Schulen in den USA Metalldetektoren an den Eingängen und unterziehen ihre Schüler bei der Ankunft strengen Sicherheitsüberprüfungen.

Ginge es nach US-Präsident Donald Trump, sollen die Schulen noch härter abgesichert werden, verkündete er nach dem Amoklauf in Parkland im Februar, bei dem 17 Menschen ihr Leben verloren.

Mehr zum Thema: Amokläufe in den USA: Mehr tote Schulkinder als Soldaten in diesem Jahr

Plakat zeigt, wie real die Gefahr schon im Kindergarten ist

Dass die Angst vor einem Amoklauf nicht nur in Schulen, sondern bereits in Kindergärten allgegenwärtig ist, zeigte letzte Woche der Tweet einer Mutter.

Georgy Cohen postete ein Bild von einem Lied, dass im Kindergarten ihres Kinds hing. Zur Melodie von “Twinkle, twinkel, little Star” lernen die Kinder dabei, wie sie sich im Ernstfall verhalten sollen. 

“Lockdown, lockdown, schließ die Tür.
Mach das Licht aus und sag nichts mehr. 
Geh hinter den Tisch und versteck dich,
warte, bis es wieder sicher ist.
Lockdown, Lockdown, ist vorbei.
Jetzt ist wieder Zeit für Spaß.”

► Die Mutter kommentierte das Foto online mit den Worten: “Das sollte nicht in dem Klassenraum meines Bald-Kindergartenkindes hängen.”

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