Podcast-Eklat: Désirée Nick v Verona Pooth

Die neueste Folge von Désirée Nicks (67) Podcast 'Golden Gossip Girl' ist da, doch die Episode ist ungewöhnlich kurz. Die TV-Persönlichkeit, bekannt für ihre Lästereien und scharfe Zunge, ist nämlich mitten im Gespräch von ihrem Gegenüber sitzengelassen worden: Verona Pooth (55) ging aufs Klo und kam nicht wieder.

Verona Pooth war dann mal weg

Daher trägt die Ausgabe auch den Titel 'Der kürzeste Podcast der Welt'. Stein des Anstoßes war wohl das lange Vorstellungs-Intro, in dem die Gastgeberin kein Blatt vor den Mund nahm. Verona habe ein völlig neues Berufssegment eröffnet, hieß es darin etwa, "das des Z-Promis". Werbeverträge seien zustande gekommen, weil sie Genitiv und Dativ nicht beherrsche. ""Meine Gästin hat gezeigt, was möglich ist, wenn du ohne Expertise aus dir machen kannst, was dir vorschwebt", lästerte La Nick weiter. "Am Ende bist du Werbe-Ikone und scheffelst Millionen." Als sie schließlich die Überleitung machen wollte, erklärte Verona, dass sie "erst einmal für kleine Mädchen" gehen wolle.

Wurde Désirée Nick nur missverstanden?

Mittlerweile wissen wir: Désirée Nick wartete vergebens darauf, dass Verona Pooth in den Podcast einsteigt. Laut Gastgeberin bestand die "Jetzt werden Sie geholfen"-Moderatorin darauf, dass Mikrofone abgeschaltet werden. Die lange Vorstellung habe sie verärgert, sie sei schließlich für ein Gespräch vorbeigekommen. Sie habe zudem Anstoß daran genommen, dass Désirée Nick das blaue Auge erwähnte, welches Verona einst auf Seite 1 der 'Bild'-Zeitung präsentiert hatte. "Dann war sie tödlich beleidigt, wurde sehr garstig", ärgerte sich die Berufs-Spötterin. Verona hätte wissen müssen, was auf sie zukam. "Ich glaube ganz persönlich, dass Verona mir nicht folgen konnte. Ich glaube, sie konnte das nicht in Relation setzen, dass da auch eine gewisse Ironie mitschwingt." Gegenüber der 'Abendzeitung' legte Désirée Nick nach: "Ich glaube, Verona hat einfach nicht ausgehalten, wie flüssig ich lesen kann und das noch dazu bei selbstgeschriebenen Texten!"

Bild: Tobias Hase/picture-alliance/Cover Images