Prinz Charles hat sich immer noch nicht vollständig vom Coronavirus erholt

Fast drei Monate nachdem, er am Coronavirus erkrankt war, hat Prinz Charles seinen Geruchs- und Geschmackssinn noch immer nicht vollständig wiedererlangt.

Charles leidet nach seiner Coronavirus-Infektion noch immer unter Symptomen. Foto: Getty

Der 71-jährige Royal und seine Ehefrau Camilla, Herzogin von Cornwall, nahmen ihre Arbeit am Dienstag mit einem Besuch (natürlich mit genug Abstand) im Gloucestershire Royal Hospital wieder auf. Dabei verriet er den Mitarbeitern, dass er nach dem „milden“ Verlauf seiner Coronavirus-Erkrankung noch immer einige Symptome habe.

Jeff Mills (47), ein Gesundheitsassistent am Cheltenham General Hospital, sagte den Medien: „Er sprach von seiner persönlichen Erfahrung, also eine Erfahrung aus erster Hand für ihn.“

“Er sprach auch über den Verlust seines Geruchs- und Geschmackssinns und dass er irgendwie noch immer das Gefühl habe, dass sie immer noch nicht wieder normal sind.“

Lob für das Management der Krise

Camilla lobte die Angestellten des britischen National Health Service (NHS) und ihre Reaktion auf die globale Gesundheitskrise, die sie als „Großbritannien in seiner besten Form“ bezeichnete.

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Danach gefragt, ob sich die Wertschätzung des Landes für den NHS endgültig geändert habe, sagte sie den Anwesenden angeblich: „Ich glaube das hat es, das sieht man an all den Leuten, die jede Woche zum Klatschen herauskommen – sie haben bemerkenswerte Dinge getan.“

„Die Art und Weise, wie sie sich um die Menschen gekümmert haben, die Art und Weise, wie sie irgendwie die Kontrolle über die ganze Sache behalten haben...es geht darum, nicht in Panik zu geraten und weiterzumachen und ich denke, sie repräsentieren Großbritannien von seiner besten Seite.“

Trotz allem “glimpflich davongekommen”

Das Paar traf sich mit Mitarbeitern aus verschiedenen Krankenhäusern der Region, darunter Ärzte, Krankenschwestern, Freiwillige, Sozialarbeiter, Reinigungskräfte und andere Mitarbeiter an vorderster Front, und Charles beschrieb das Treffen als „wunderbar“.

Prinz Charles winkt Schaulustigen während des Besuchs im Gloucestershire Royal Hospital zu. Foto: Getty

Er sagte: “Es war eine wunderbare Gelegenheit Menschen zu treffen, von denen ich weiß, dass sie so viel an vorderster Front geleistet haben und eine Menge Stress und Anspannung ertragen müssen. Wie sie das machen, weiß ich nicht.“

„Aber sie geben alles und das Tolle ist, dass sie alle sagen, dass die Krise unterschiedliche Abteilungen auf eine Weise zusammengebracht hat, wie es vorher nicht immer der Fall gewesen war. Ich denke es hat eine bedeutende wunderbare Zusammenarbeit gegeben.“

Charles – der die Krankenhausangestellten mit einem sozial distanzierten Namaste begrüßte – hatte vor Kurzem gesagt, er sei „froh“, dass er „relativ glimpflich davongekommen“ sei. Er hatte nur milde Symptome des Coronavirus.  

Größte Herausforderung: die völlige Isolation

In einem Online-Video sprach er über seine Erfahrungen in der Zeit, nachdem er positiv auf das Coronavirus getestet worden war.

Zwei Tage nachdem der 71-Jährige seine Coronavirus-Isolation beendet hatte, sprach er über den ‚beunruhigendsten‘ Aspekt der Coronavirus-erkrankung: Er musste in völliger Isolation bleiben.

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„Wie wir alle gelernt haben, ist das eine seltsame, frustrierende und oft beunruhigende Erfahrung, wenn die Anwesenheit von Familie und Freunden nicht mehr möglich ist und die normalen Strukturen des Lebens plötzlich wegfallen“, sagte er.

„In einer so beispiellosen und besorgniserregenden Zeit in unserem Leben denken meine Frau und ich besonders an all jene, die ihre Angehörigen unter so schwierigen und ungewöhnlichen Umständen verloren haben, und an diejenigen, die Krankheit, Isolation und Einsamkeit ertragen müssen.“

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