Prinz Andrew: Das droht Prinz Andrew bei einem Schuldspruch im Missbrauchs-Prozess

·Lesedauer: 3 Min.

Die Zivilklage gegen Prinz Andrew könnte noch heute ordentlich an Fahrt aufnehmen. In wenigen Stunden werden die Richter entscheiden, ob es zum offiziellen Prozess kommt. Die große Frage für das neue Jahr 2022 lautet dann: Wird der Royal schuldig gesprochen? Ein Palast-Insider offenbart nun, dass Hofbeamte sich bereits mit möglichen Maßnahmen nach einem Schuldspruch beschäftigen.

Prinz Andrew
Prinz Andrew

Seit den Anschuldigungen gegen Prinz Andrew, 61, er sei ebenfalls in die Sexualstraftaten des verurteilten Jeffrey Epsteins, †66, verwickelt und sei gegenüber eines der Opfer mehrfach körperlich übergriffig geworden, hat sich der Royal zurückgezogen. Keine öffentlichen Auftritte im Namen der Krone, selbst ein offizielles Foto mit seiner Tochter Prinzessin Beatrice, 33, an ihrem Hochzeitstag wurde verwehrt.

Ob Prinz Andrew jemals wieder vor die Presse treten darf, ist fraglich. Wie ein Insider gegenüber "Sunday Times" erklärt, werden hinter verschlossenen Palastmauern bereits vier mögliche Maßnahmen besprochen, die dem Lieblingssohn von Queen Elizabeth, 95, drohen könnten, sollte der von Virginia Roberts Giuffre, 38, angestrebte Prozess gegen den Royal ausfallen.

Prinz Andrew könnte sein Herzogtum verlieren

Wie die anonyme Quelle aus Reihen des Palastes offenbart, müsse Prinz Andrew mit dem Verlust seines Titels rechnen. "Man kann ihn nicht zum Rücktritt zwingen wie einen normalen Menschen, aber man würde ihn bitten, sein Herzogtum ruhen zu lassen", so die Schilderung des Insiders. Bereits seit Monaten wird berichtet, dass diese Maßnahme vor allem im Interesse von Prinz William, 39, ist, der seinen Onkel mittlerweile als Gefahr für das Ansehen der Monarchie einstuft. Prinz Andrew: Epstein auf Balmoral: Werden diese Fotos ihm nun zum Verhängnis?

Ein Sprecher des Palastes äußerte sich kritisch zu den neuen Aussagen, die durchgesickert sich: "Dies ist eine Spekulation und die Kommentare entbehren jeder Grundlage. Wir würden uns nicht zu einer laufenden Rechtsangelegenheit äußern." Ein klares Dementi ist dies allerdings nicht.

Insider spricht von einem "internen Exil"

Neben des Verlustes des Titels "Herzog von York" müsse Prinz Andrew außerdem mit der Niederlegung seiner Schirmherrschaften rechnen, erklärt der Insider. Die Wohltätigkeitsorganisationen, die bislang noch von dem 61-Jährigen unterstützt werden, müssten einen neuen Patron zugewiesen bekommen.

Darüber hinaus wären Auslandsreisen keine Option mehr, die dem Royal zur Verfügung stünden. "Er könnte wegen des Risikos der Auslieferung nicht ins Ausland gehen, also müsste es eine Form des internen Exils geben. Er müsste seine Wohnsituation einschränken", so die unbekannte Palast-Quelle. Als vierte Maßnahme, sollte das New Yorker Gericht den Royal für schuldig sprechen, könnten hochrangige Militär-Angehörige die Niederlegung seiner militärischen Ämter verlangen. Hintergrundstück: Marty Singer: Wer ist der Anwalt, der Prinz Andrews Namen reinwaschen soll?

Wird die Zivilklage zugelassen?

Am Montag, 3. Januar 2022, wird das Gericht in New York entscheiden, ob die Zivilklage von Virginia Roberts Giuffre gegen das Mitglied der britischen Königsfamilie Bestand hat und zugelassen werden kann. Dann beginnt der offizielle Missbrauchsprozess gegen den Royal.

Erst vor wenigen Tagen hatte Andrew einen Rückschlag im Fall hinnehmen müssen. Die beantragte Klageabweisung mit der Begründung, Roberts Giuffre wohne nicht mehr in den USA, wurde von Richter Lewis Kaplan zurückgewiesen.

Verwendete Quellen: standard.co.uk, dailymail.co.uk


Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.